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Streik der Lokführer: Das Chaos blieb aus

Nicht viel los, aber von Chaos keine Spur. Es kamen zwar gestern nicht so viele Züge im Hofheimer Bahnhof wie sonst an, aber die Fahrgäste hatten sich darauf eingestellt. Nicht viel los, aber von Chaos keine Spur. Es kamen zwar gestern nicht so viele Züge im Hofheimer Bahnhof wie sonst an, aber die Fahrgäste hatten sich darauf eingestellt.
Main-Taunus. 

Die Durchsage gestern Mittag am Hofheimer Bahnhof klang erstmal bedrohlich. Wegen des Lokführer-Streiks entfielen die Fahrten der S 2, gleich aber hinterher kam die Nachricht, dass die Regionalbahn aus Limburg ganz regulär fahre und bis Höchst an allen Stationen Halt mache. Das ist Teil des Ersatzfahrplans, der bereits am Vortag veröffentlicht wurde. Die Folge: Das befürchtete Chaos auf den Bahnhöfen im Main-Taunus-Kreis blieb gestern weitgehend aus. Zwar war auch der S-Bahn-Verkehr vom angekündigten Lokführer-Streik betroffen, doch die Nachfrage der Bahnfahrer konnte gestillt werden.

Bilderstrecke Der längste Bahnstreik aller Zeiten ist angelaufen
Der Tarifstreit zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn eskaliert. Aktuell ist der längste Streik des Unternehmens im Gange. Insgesamt fünf Tage lang wollen die Lokführer die Arbeit niederlegen und erst Montagmorgen soll der normale Betrieb wieder aufgenommen werden. Fotos: dpa (17), Chris Christes (13), Rainer Rüffer (6), Sascha Braun (6)Tag 2 im Bahnstrreikt: Schon morgens gegen sieben Uhr staut sich am Freitag in Frankfurt der stadteinwärts fließende Verkehr auf der Friedberger Landstraße im Norden der Mainmetropole. Foto: Frank RumpenhorstNachdem das Arbeitsgericht Frankfurt der Einstweiligen Verfügung nicht stattgab, geht der Streik der Lokführer weiter.


Es hätte nur vereinzelt Verspätungen gegeben. Die S-Bahnen seien im Stunden-Rhythmus gefahren. „Der Fahrplan war stabil“, sagte ein Bahnsprecher des Regionalbüros Frankfurt. Der öffentliche Busverkehr war ohnehin von dem Streik nicht betroffen. „Viele Menschen sind auf andere Verkehrsmittel ausgewichen“, so der Bahnsprecher weiter. Das war auf den Straßen zu beobachten: Selbst auf kleineren Landesstraßen war ungewöhnlich viel Verkehr zu beobachten. Viele Autofahrer brauchten deutlich länger zu ihrer Arbeitsstelle.

Sollte der Streik noch am Wochenende andauern, ist dadurch aber auch der Hochheimer Markt betroffen. Wie die Bahn darauf reagiere, sei aber noch völlig offen.

(mg)
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