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Das Wohl für Ross und Reiter

Die Klasse 4 c der Geschwister-Scholl-Schule Schwalbach hat sich mit ihrer Lehrerin Heidi Berges für eine Reportage zum Reiterhof St. Georg nach Sulzbach aufgemacht und dort zum Teil überraschende Dinge entdeckt.
Sulzbach. 

Auf dem Reiterhof St. Georg in Sulzbach gibt es einen Raum mit vielen Wärmelampen. Was es damit auf sich hat, erklärt der Besitzer des Hofes, Michael Kranz. Wenn die Pferde geritten werden, kann es so anstrengend sein, dass sie stark schwitzen. Wie beim Menschen, wenn er Sport macht, muss man danach aufpassen nicht auszukühlen. Im schlimmsten Fall könnte man krank werden. Das gilt auch für die Pferde. Insbesondere im Winter, wenn die Tiere nach der Arbeit sehr verschwitzt sind, können die Pferdehalter das Solarium für ihre Pferde nutzen. Dann trocknet das nasse Fell schneller und die Tiere können anschließend in ihre Box gebracht werden. Die Wärme tut außerdem den Muskeln gut und sorgt für Entspannung. Das ist ja beim Menschen auch so.

Nicht nur solche Maßnahmen sorgen für das Wohl von Ross und Reiter.

Auf dem Reiterhof St. Georg ist auch viel Platz für die Pferde. Es gibt mehrere Ställe mit insgesamt 80 Boxen, und da stehen 63 Pferde. Für die Reiter stehen drei Reithallen zur Verfügung. Zwei kleinere Hallen, eine mit 20 mal 40 Metern Größe, werden überwiegend für den Reitschulbetrieb genutzt.

 

Schauen und essen

 

Während die große Halle mit 20 mal 60 Metern auch für Prüfungen und Turniere genutzt werden kann.

Neben dem Wohnhaus, in dem der Besitzer des Reiterhofes, Michael Kranz lebt, gibt es ein Restaurant, in dem man abends essen und durch eine Scheibe den Reitern in der Halle zuschauen kann. Für Schaulustige, die gerne zusehen, aber nicht essen wollen, gibt es eine Zuschauertribüne.

In einer zusätzlichen Longierhalle haben die Reiter die Möglichkeit, ihr Pferd zu longieren. Das bedeutet, das Pferd läuft an einer langen Leine im Kreis. So wird es bewegt, wenn es zum Beispiel mal nicht geritten werden kann. Besonders ist an diesem Reiterhof, dass er auch ein großes Außengelände hat. Mehrere Paddocks stehen den Pferden im Winter als Auslauf zur Verfügung. Im Sommer können außerdem zwölf 300 Quadratmeter große Koppeln von den Pferden genutzt werden. Dort können die Tiere dann Gras fressen und sich frei bewegen.

Auf dem Reiterhof kann man sogar Kindergeburtstage feiern und in einem Laden Pflegeartikel, Reitzubehör, Bekleidung und Zusatzfutter kaufen.

Simon Bender, Daniel Walter, Gianfranco Riitano, Fabian Glässer und Brian Kim

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