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Demonstrationszug zur Ländcheshalle

Die IG Wallauer für Wallau hat mehr als 3000 Unterschriften gesammelt. Sie möchte damit den Druck auf die Stadt weiter verstärken.
Wallau. 

Eine richtige Demonstration wegen eines kommunalen Themas, das hat es in Hofheim – wenn überhaupt – schon lange nicht mehr gegeben. Am 2. März aber ist es so weit, dann soll sich um 14.30 Uhr am Festplatz ein Zug in Bewegung setzen. Die Interessengemeinschaft möchte bekanntlich erreichen, dass die Stadt beim Neubau der Ländcheshalle mehr finanziert also nur die sogenannte Basislösung einer Dreifeldhalle. Der TV Wallau sei überfordert damit, dies so aufzustocken, dass mindestens die heute vorhandenen Kapazitäten erreicht werden.

Dafür hatte die Interessengemeinschaft bis gestern 3212 Unterschriften gesammelt. Die sollen am 2. März um 15 Uhr an der Ländcheshalle übergeben werden. Die IG hat daher "alle relevanten politischen Vertreter Wallaus und Hofheims" eingeladen. Sehr zur Enttäuschung der Aktivisten waren bei einer ersten Kundgebung vor dem Hofheimer Rathaus sowohl die Bürgermeisterin als auch der Erste Stadtrat verhindert.

Die Interessengemeinschaft möchte die Politiker nach Übergabe der Unterschriften noch durch die Ländcheshalle führen. Abseits der abstrakten Debatte über Zahlen wolle man dem Problem ein Gesicht geben, heißt es. Offensichtlich vermutet die IG, im Rathaus wüsste man nur ungenügend Bescheid über die räumlichen Verhältnisse in der Ländcheshalle.

Am heutigen Dienstag steht das Thema um 20 Uhr auch auf der Tagesordnung des Ortsbeirates. Zur Debatte steht dort auch ein gemeinsamer Antrag von CDU, SPD und FWG, der darauf hinausläuft, die Forderungen der Interessengemeinschaft zu unterstützen. Allerdings haben die Beschlüsse des Ortsbeirates für den Magistrat nur den Charakter einer Empfehlung. Der verhandelt bekanntlich zur Zeit mit dem Turnverein über dessen Beteiligung an dem Projekt. Die Sitzung des Ortsbeirats im ehemaligen Rathaus ist öffentlich.bt

(Manfred Becht)
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