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"Der Kampf ist nicht vorbei"

Die BfU hat sich im Kampf gegen die Folgen des Flughafenausbaus einen Namen im Stadtgebiet gemacht. Ursprünglich ging es dem Verein um ganz andere Dinge.
Eddersheim. 

Es gibt noch genug andere Themen, für die sich die Bürgerinitiative für Umweltschutz (BfU) einsetzen könnte, sagt Frank Wolf. Dem Pressesprecher des gemeinnützigen Vereins fallen spontan mehrere Anliegen ein. Beispielsweise der schlechte Umgang mit der Natur auf den Feldern zwischen Eddersheim und Okriftel, auf denen seiner Meinung nach zu viel mit Pestiziden gearbeitet werde. Oder der Schallschutz, in Bezug auf den Schienen- und Straßenlärm. Jedoch sind und bleiben die Folgen des Flughafenausbaus vorerst das beherrschende Thema. Damit, sagt Wolf, seien die Vereinsmitglieder schon voll eingespannt.

"Der Kampf ist noch nicht vorbei" – das hört man immer wieder aus den Reihen des jetzt neu gewählten Vorstandes. Der Verein hatte sich 1975 zunächst gegründet, um sich gegen die Luftverschmutzung im Ort zu wehren, die von der früheren Caltex-Raffinerie in Kelsterbach ausging.

Schwerpunkt der Arbeit

So etwas wie eine Ironie des Schicksals ist es jetzt, dass die BfU vor allem die mutmaßliche Schadstoffbelastung in Eddersheim unter die Lupe nimmt. Diese gehe nicht nur von den Flugzeugen aus, meint Wolf, sondern auch von der Müllverbrennungsanlage im Höchster Industriepark.

Ein weiterer Schwerpunkt der BfU bleibt es, den Vogelschlag rund um die Nordwestbahn des Flughafens zu beobachten – insbesondere, ob das Warnsystem Mivotherm funktioniert, das die Fraport unter anderem am Eddersheimer Mainufer hat installieren lassen. Weiterhin möchte die BfU bei den Montags-Demonstrationen am Flughafen mit einer größeren Gruppe Präsenz zeigen.

Die meisten der knapp 100 Mitglieder unterstützen die BfU schon sehr lange. Nun hat der Verein einen neuen Mitstreiter für die Vorstandsarbeit gefunden. Auf der Mitgliederversammlung wurde Hubert Röder zum 3. Beisitzer gewählt. An der Spitze engagiert sich weiterhin Werner Schuster. Ihn unterstützen Walter Mayer (2. Vorsitzender), Werner Pinske (Kassierer), Karl-Heinz Bormuth (1. Beisitzer) und Jürgen Trommer (2. Beisitzer). Die Ämter des Pressesprechers und Schriftführers übernahm Frank Wolf von Heinz Schuch. Dieser hatte die Arbeit der BfU über viele Jahre geprägt, sein Amt aber aus Altersgründen im Frühjahr abgegeben. rem

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