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TuS Hornau: Der Verein ist Lothar Albers und Manfred Finger Leben

Eine Sommerparty zu Ehren der Jubiläumsmitglieder sowie der Spender und Helfer richtete die TuS Hornau unter dem Motto „Endless Summer Beach Party“ aus. Es wurde ausgelassen gefeiert und geschlemmt. Unter den Partygästen: Lothar Albers und Manfred Finger. Sie sind ein halbes Jahrhundert dabei.
Lothar Albers (links) und Manfred Finger können sich ein Leben ohne die TuS Hornau nicht vorstellen. Foto: Knapp Lothar Albers (links) und Manfred Finger können sich ein Leben ohne die TuS Hornau nicht vorstellen.
Hornau. 

„Man hat mein Aufhören schon verhindert“, witzelt Lothar Albers. Der 66-Jährige trat 1968 in die TuS Hornau ein – und ist bis heute als aktiver Tischtennisspieler mit von der Partie. „Tischtennis kann man spielen bis man umfällt. Und wenn man einmal anfängt, hört man nicht wieder auf!“ Seine Begeisterung für die Sportart ist ihm anzumerken, gerne erinnert er sich an die Anfänge seiner 50-jährigen Mitgliedschaft zurück: Begonnen habe alles in einer einfachen Turnhalle, ohne Duschen und nur mit einem Ofen beheizbar.

Abschluss in der Kneipe

Nach dem Training sei man dann beim Schäfer Jakob eingefallen, der Stammkneipe der Tischtennisspieler. „Das einzige Manko war, dass das Bier nicht so schnell nachgebracht werden konnte, wie wir Durst hatten“, lacht Lothar Albers. Solche Aktivitäten habe das Team noch mehr zusammengeschweißt.

Heute sei das alles etwas anders, dennoch herrsche eine super Stimmung innerhalb der Tischtennisgemeinschaft. „Wir sind ein gut gemischtes Team.“ Mit seinen damaligen Sportkollegen habe er auch immer noch Kontakt, berichtet der 66-Jährige. Seine Leidenschaft für den Sport teilt der Kelkheimer dabei mit seiner ganzen Familie: „Daheim hatten wir auch eine Tischtennisplatte“, erzählt Lothar Albers. „Oft ging es richtig zur Sache. Meine Frau und ich haben uns da schon ganz schön gezofft.“ Das sei ganz normal, schließlich trete bei den Spielen ein „großer Ehrgeiz“ zu Tage. Zum Glück sei Tischtennis keine Sportart mit Verletzungsgefahr, so Albers.

Freundschaft

Kein Verletzungsrisiko eingehen – das galt auch für Manfred Finger als er 1958 in die TuS Hornau einstieg. „Da treten sie einem nur die Knochen kaputt“, habe seine Mutter zu ihm gesagt, erinnert er sich. So sei er zum Basketballspielen gekommen. „Der Großteil des Teams waren meine Freunde. Wir haben einfach locker zusammengespielt. Bis Hans Mitter aus Höchst kam und Struktur reingebracht hat“, erzählt Manfred Finger. „Die TuS hat das ganze Leben beeinflusst“, wirft seine Frau Petra Finger ein. Das Besondere seiner langjährigen Mitgliedschaft sei dabei gewesen, die Vereinsgeschichte mit zu verfolgen – vom reinen Fußball- hin zum vielfältigen Sportverein. Heute spielt ihr Mann jedoch nicht mehr, fahre dafür aber viel Mountainbike. Der Einladung zur Sommerparty seien er und seine Frau trotzdem gerne gefolgt.

„Die Party ist ein Wagnis“, so Werner Jakobartl. „Wir machen das jetzt zum ersten Mal und wissen nicht wie viele Leute kommen“, sagt der erste Vorsitzende des 1780 Mitglieder starken Vereins über die Endless Summer Beach Party. Ausgerichtet sei das Event zudem auch als Dankeschön für die materielle, persönliche und finanzielle Unterstützung der 108 Spender und zahlreichen Helfer für das neue Kleinfeld. 32 000 Euro kostete die Sanierung, 24 000 Euro kamen als Spendengelder rein, wovon die Spendenspanne der einzelnen Unterstützer zwischen 20 bis 10 000 Euro betragen habe. „Wir wollen, dass es hier Am Reis für unsere Mitglieder wie ein kleines Naherholungsgebiet ist“, fährt Werner Jakobartl fort. Dafür habe sich der Vorstand noch eines auf die Agenda geschrieben, so zum Beispiel die Erneuerung des Rasenplatzes: Kunstrasen und Flutlichter stehen weit oben auf der Wunschliste.

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