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Tulpenbäumen an der Riedstraße: Die Bäume sollen heute fallen

Eine angekündigte Fällaktion von Tulpenbäumen an der Riedstraße bringt Anwohner und Naturschützer auf die Barrikaden.
Bernd Zürn und einige Mitstreiter demonstrierten gegen die Fällaktion . Foto: Hans Nietner Bernd Zürn und einige Mitstreiter demonstrierten gegen die Fällaktion .
Flörsheim. 

Die angekündigte Fällung von Tulpenbäumen an der Riedstraße hatte bei manchen Anwohnern und vor allem bei Naturschützer Bernd Zürn vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsverband Flörsheim, für mächtigen Ärger gesorgt. Zürn und einige Mitstreiter wollten Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) von der Fällaktion abbringen. Der Rathauschef wollte sich die Angelegenheit noch mal durch den Kopf gehen lassen. In der Zwischenzeit hat sich der Verwaltungschef eine abschließende Meinung gebildet: Die Bäume werden abgeholzt. Dies erklärte gestern Abend der Bürgermeister auf Nachfrage dem Kreisblatt. Michael Antenbrink versicherte, dass es Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume geben werde. Und sollten diese Exemplare wegen der problematischen Beschaffenheit des Bodens nicht gedeihen, werde man eine Sanierung des Untergrunds vornehmen.

Nun hat auch Naturschützer Bernd Zürn von der Fällaktion Wind bekommen. Er hofft nun, dass sich morgen früh viele Mitstreiter in der Riedstraße einfinden. Bernd Zürn weist – aus seiner Sicht – auf die Ironie hin, die sich hinter der Fällaktion verberge: In der Broschüre, in der Michael Antenbrink im Juni 2012 um seine Wiederwahl als Flörsheimer Bürgermeister wirbt, heiße es: „Die Schonung unserer Umwelt ist die Grundlage für alle Entscheidungen, die für die Zukunft unserer Stadt von Bedeutung sind“ Und weiter: „Unsere Stadt soll auch zukünftig als grüne Stadt erlebbar sein“.

(meh)
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