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Die Spannung im Po macht's

Von Ideales Training für den Kreisstadt-Lauf: Beim Seminar der AOK-Hessen mit dem Experten Dieter Bremer lernten Kreisblatt-Leser besser laufen.
Trainingseinheit am Mainufer in Frankfurt: Dieter Bremer gibt den Seminarteilnehmern eine ganze Reihe wertvoller Lauftipps.	Foto: Nietner Trainingseinheit am Mainufer in Frankfurt: Dieter Bremer gibt den Seminarteilnehmern eine ganze Reihe wertvoller Lauftipps. Foto: Nietner
Frankfurt/Hofheim. 

Der Mann kennt sich aus: Als sich die neun Kreisblatt-Leser in der Frankfurter AOK-Geschäftsstelle an der Battonstraße mit Dieter Bremer trafen, verwies er gleich auf die gut gelegene Stelle dieser Veranstaltung. „Das ist der Punkt von Kilometer 13 beim Frankfurt-Marathon“, erklärte Bremer. Er muss es wissen, denn Dieter Bremer ist nicht nur Sportlehrer und Erfinder der AOK-Laufschule, sondern auch Strecken-Chef beim 42-Kilometer-Klassiker.
 

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Und er ist ein Profi, was den Laufsport betrifft. Genau deshalb lauschten unsere Leser seinen Ausführungen andächtig. Bremer gab den Teilnehmern Tipps und Hinweise, wie sie ihre Lauftechnik optimieren können. Drei grundlegende Dinge gab er den Teilnehmern mit auf den Weg: Er erklärte, wie sie gelenkschonender, ökonomischer und effektiver laufen können.

 

Die Fußtechnik

 

Um den Joggern einen Vorher-Nachher-Vergleich zu demonstrieren, wurden zu Beginn und gegen Ende des Seminars am Mainufer Videoaufnahmen der Läufer gemacht – mit erstaunlichen Ergebnissen. „Gut, dass wir die Bilder haben – so werden Sie nie wieder laufen“, scherzte Dieter Bremer nach den ersten Aufnahmen.
 

Extra

Vier Tipps vom Profi

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Der Fachmann demonstrierte daraufhin die „richtige Fußtechnik“. Dabei wird der Fuß über den Fußballen abgerollt. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass immer ein Fuß am Boden ist. Auch die Atmung sei immer zu beachten. Gleichmäßiges und tiefes Atmen sei besonders hilfreich. Die Arme beschrieb Bremer als Motor des Körpers. Enorm wichtig sei überdies die Körperspannung während des Laufens, betonte Bremer. Das führte dazu, dass Andrea Rother aus Eschborn am nächsten Tag zwar etwas Muskelkater im Bauch hatte. Doch sie möchte diesen Hinweis weiter beherzigen und in Zukunft mit mehr Spannung ihre Laufeinheiten angehen. Diesmal wird sie zwar nicht beim Kreisstadt-Lauf dabei sein, doch nach den nützlichen Tipps von Dieter Bremer möchte Andrea Rother unbedingt im kommenden Jahr an den Start gehen. „Das ist jetzt mein Ziel. Jetzt muss ich nur noch an der Kondition arbeiten“, sagte die Eschbornerin. Sie freute sich wie die anderen Teilnehmer über die neuen Erkenntnisse, die sie durch das Laufseminar erhielt.

 

„Super umgesetzt“

 

Auch Dieter Bremer war mit seinen Schützlingen zufrieden: „Sie haben es super umgesetzt.“ Das demonstrierte er ihnen dann bei der Videoanalyse nach der zweiten Aufnahme der Läufer, bei der er deutliche Verbesserungen erkannte. Um die Körperspannung weiter intensiv zu trainieren, hatte er einen ganz besonderen Tipp für sie parat: Bei der sogenannten „mexikanischen Lauftechnik“ sollten sich die Läufer „einfach vorstellen, dass sie in Mexiko Bohnen gegessen haben und danach in einem voll besetzten Reisebus sitzen“. So lernten die Kreisblatt-Leser einiges und hatten auch ihren Spaß dabei. „Das hat richtig etwas gebracht. Ich habe viel gelernt. Wir haben viele Anregungen bekommen. Zum Glück war nicht alles falsch, was ich bisher gemacht habe“, freute sich auch der Hofheimer Salko Orucevic über die wertvollen Hilfestellungen. Mit diesen neuen Erkenntnissen wird er auch beim 16. Kreisstadt-Lauf an Himmelfahrt an den Start gehen. „Da nehme ich auf jeden Fall teil“, sagte Orucevic, der dank der neuen Lauftechnik auch eine neue Bestzeit anpeilt.

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