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Die Bürgerinitiative für Umwelt (BfU) Eddersheim nennt im Zusammenhang mit dem Thema Wirbelschleppen ein weiteres Risiko. BfU-Sprecher Frank Wolf erklärte dazu: „Ebenso wie Raunheim ist Flörsheim

Die Bürgerinitiative für Umwelt (BfU) Eddersheim nennt im Zusammenhang mit dem Thema Wirbelschleppen ein weiteres Risiko. BfU-Sprecher Frank Wolf erklärte dazu: „Ebenso wie Raunheim ist Flörsheim durch die tiefen Überflüge unterhalb 250 Meter von bodentiefen Wirbelschleppen bedroht. Doch es gibt eine noch größere Gefährdung der Bevölkerung durch wirbelschleppenbedingte Flugzeugabstürze.“ Seit der Inbetriebnahme der Nordwest-Landebahn sei aufgefallen, dass vor allem bei den westlichen Landeanflügen auf die Bahn 07 L die vorgeschriebenen Horizontalabstände, die sogenannte Wirbelschleppenstaffelung, der Maschinen nicht eingehalten werde. Dieser Sicherheitsabstand der Flieger von mindestens vier nautischen Meilen „wird aus Gründen der Kapazitätsauslastung fahrlässig unterschritten, mit der Folge, dass sich die im Gleitpfad eingereihten Maschinen zuweilen über Flörsheim sowie Eddersheim gefährlich nahe kommen“, erläutert Frank Wolf. So habe am Sonntag, 3. März, um 20.22 Uhr, wegen eines Wirbelschleppen-Tornados ein Airbus A 319 beim Anflug auf die Nordwest-Landebahn durchstarten müssen, da er einem vorausfliegenden A 320 allzu dicht auf die Pelle gerückt sei. Die BfU habe mehrmals „derartige Durchstarter-Ereignisse angeprangert“. Doch die BfU sei mit ihrem Anliegen beim Fluglärmschutzbeauftragen wie auch bei der Deutschen Flugsicherung auf taube Ohren gestoßen, ärgert sich Wolf.   

(meh)
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