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Waisen in Kenia haben in Hofheim nicht nur an der Elisabethenschule Freunde. Seit 2006 engagieren sich Andrea und Arrigo Schnabel für Kinder in dem schwarzafrikanischen Land und finanzieren für sie Schulbesuch oder Ausbildung.

Waisen in Kenia haben in Hofheim nicht nur an der Elisabethenschule Freunde. Seit 2006 engagieren sich Andrea und Arrigo Schnabel für Kinder in dem schwarzafrikanischen Land und finanzieren für sie Schulbesuch oder Ausbildung. „Eine begrenzte Initiative“, wie Andrea Schnabel sagt, die aber lieber ein bisschen was tun möchte, als angesichts von viel Not und Bedürftigkeit nur die Hände zu ringen. „Es sind natürlich kleine Tropfen auf den heißen Stein, aber wenigstens anfangen kann man“, findet die Hofheimerin.

Seit einigen Jahren schon fliegt sie regelmäßig mit viel Gepäck nach Kenia. Konkrete Hilfsgüter und gesammeltes Geld für ausgesuchte Schüler, die das Zeug zu einer höheren Schulbildung haben, liefert sie direkt an Ort und Stelle ab. Der Kontakt entstand bei einem Urlaub 2005. Der Kenianer, der ihnen damals die Lebensumstände im Ort Kilifi nahe brachte, verlor wenig später seine Frau. Das brachte die Hofheimer Besucher, die noch Briefkontakt hielten, zu dem Entschluss, für Hilfe zu sorgen. Durch ein Benefizkonzert mit dem Flötenkreis St. Peter und Paul, den Andrea Schnabel leitet, kam das erste Geld für das Projekt „KeniaKinder“ zusammen. Seither haben nicht nur die Flötenkinder schon manche Spende erspielt, auch Freunde der Schnabels vertrauen ihnen ihr Geld für die kenianischen Waisen und Halbwaisen an. Einer Witwe hat Andrea Schnabel direkt mit einer Nähmaschine, Stoffen und Nähunterricht geholfen, sich eine Existenz aufzubauen.

Davon erzählt die Hofheimer gern, die erst vor kurzen wieder in Kilifi war. Auch in diesem Jahr will der Flötenkreis am Sonntag, 22. September, im Gemeindezentrum St. Peter und Paul wieder für das Projekt spielen.

Weitere Informationen über die private Hilfs-Initiative gibt es auch auf der Internetseite www.keniakinder.de ;

(Barbara Schmidt)
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