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Ein Zeichen der Unterstützung

Von „Flagge zeigen für Tibet“ heißt es am Montag, 10. März, dem Gedenktag an den tibetischen Volksaufstand von 1959, dem mindesten 87 000 Tibeter zum Opfer fielen. Die tibetische Flagge wird an diesem Tag auch in Bad Soden, Flörsheim, Hofheim, Liederbach, Sulzbach und Schwalbach gehisst.
Ganz nah am Dalai Lama: Bei einem Hessentagsbesuch konnte Ruth Schöffel (rechts) das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten hautnah erleben.	Foto: Schöffel Ganz nah am Dalai Lama: Bei einem Hessentagsbesuch konnte Ruth Schöffel (rechts) das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten hautnah erleben. Foto: Schöffel
Main-Taunus. 

Die Sulzbacherin Ruth Schöffel ist Mitglied der „Tibet Initiative Deutschland“ (TID), die sich für das Selbstbestimmungsrecht des tibetischen Volkes in Tibet und die Einhaltung der Menschenrechte einsetzt. „Wir dürfen nicht aufhören, uns für die Menschen in Tibet einzusetzen, auch wenn andere weltpolitische Themen den Tibet-Konflikt überlagern“, appelliert Ruth Schöffel an die Öffentlichkeit.

Signal an die Politik

Ruth Schöffel, die Mitglied der GAL-Fraktion in der Gemeindevertretung von Sulzbach ist, engagiert sich seit vielen Jahren in der Tibet Initiative Deutschland, die 1989 von Tibetern und Deutschen gegründet wurde. „Mit dem Hissen der tibetischen Flagge am 10. März senden die Tibet Initiative Deutschland und alle teilnehmenden Kommunen und Bürger ein unübersehbares Zeichen der politischen Unterstützung für Tibet an die deutsche und Internationale Politik“, sagt Ruth Schöffel, die einige Zeit Sprecherin der Regionalgruppe Frankfurt der Tibet Initiative war.

Sie unterstreicht, dass mit dieser Aktion am kommenden Montag vor allem auch die deutsche Bundespolitik aufgefordert werden soll, für das Selbstbestimmungsrecht des unterdrückten Volkes einzutreten.

So wie Ruth Schöffel sind in Deutschland rund 2000 Mitglieder in 60 ehrenamtlich organisierten Regionalgruppen für Tibet engagiert und machen durch politische Aktionen, Kampagnen, Öffentlichkeitsarbeit, Fachtagungen und Publikationen auf den Tibet-Konflikt aufmerksam. Ihr Ziel ist es, dazu beizutragen, die Situation in dem 4000 Meter hoch gelegenen und von etwa sechs Millionen Menschen bevölkertem Land in Asien zu verbessern, das seit 1949 von der Volksrepublik China besetzt ist.

Ruth Schöffel war dabei, als der Dalai Lama im März 2008 im Hessenpark vor mehr als 10 000 Zuhörern gesprochen hatte. Im August wird sie mit ihrem Mann Gerhard nach Hamburg zur Feier des 25-jährigen Bestehens der Tibet Initiative Deutschland fahren. Dort wird erneut der Daila Lama eine Rede halten. Zuvor tritt er aber bereits am Mittwoch, 14. Mai, in der Ballsporthalle in Höchst auf.

Auch wenn sich derzeit alle Blicke auf den Krisenherd Ukraine richten, ist die Tibet Initiative alarmiert von der Entwicklung der vergangenen Monate in dem asiatischen Hochland. „127 Tibeter haben sich mittlerweile aus Protest gegen die chinesische Unterdrückungspolitik selbst verbrannt“, berichtet das Vorstandsmitglied der TID, Tsewang Norbu.

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