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Ein neuer Streckenrekord bei den Frauen

Mit 34:10 Minuten unterbot SiegerinChelangat Sang den seit 2006 bestehenden Rekord bei den Damen um 47 Sekunden. Damals hatte Milka Jerotich in 34:57 Minuten das Ziel erreicht.
Chelangat Sang. Chelangat Sang.
Höchst. 

Mit 34:10 Minuten unterbot Siegerin Chelangat Sang den seit 2006 bestehenden Rekord bei den Damen um 47 Sekunden. Damals hatte Milka Jerotich in 34:57 Minuten das Ziel erreicht.

Gestern schaffte Sang, die Läuferin aus Kenia, in ihrem ersten Anlauf beim Kreisstadt-Lauf eine neue Bestmarke. "Ich bin sehr glücklich", freute sich die 23-jährige Debütantin. Sie genoss die flache Strecke und das kühle Wetter bei strahlendem Sonnenschein.

Von Hofheim nach Höchst dominierte die Kenianerin aus dem nordwestlichen Hochland das Teilnehmerfeld. Dabei hätte Sang laut ihrem Trainer Alexander Hempel, der selbst als Dritter ins Ziel kam, beinahe den Start verpasst. "Die Kenianer sind, was Mentalität und Organisation betrifft, sehr eigen", meinte er. Die Favoritin stellte sich beim Start in Hofheim erst gar nicht und dann ganz hinten an. "Eine bessere Zeit wäre drin gewesen", erklärte der Trainer. Nicht auszudenken, wie groß der Abstand zu den übrigen Damen gewesen wäre.

Als Zweite kam in einer Zeit von 38:47 Minuten Hannah Rühl von Spiridon Frankfurt ins Ziel am Höchster Schlossplatz. Sie holte sich aber nicht einmal ihre Silbermedaille bei der Siegerehrung ab. Dafür hatte Nadine Richter als Dritte auf dem Siegertreppchen einiges zu erzählen. Die junge Dame vom TSV Ostheim/ Rhön musste sich bei ihrem Debüt im Ziel nach 40:39 Minuten von den Helfern des Deutschen Roten Kreuzes behandeln lassen. "Ich bin auf dem welligen Boden kurz vor dem letzten Anstieg am Mainufer gestützt", berichtete sie von ihrer Knieprellung und merkte an, dass dieser Streckenverlauf gerade für Neulinge gefährlich sei: "Da hätte man vorher drauf hinweisen können." Ansonsten gefiel ihr die Veranstaltung zugunsten der Stiftung Leberecht bestens. "Das war gerade landschaftlich ein schöner Lauf. Außerdem ist es gut, dass das Wasser am Streckenrand keine Kohlensäure enthält." Dies sei nicht bei vielen Läufen so, meinte Richter und genoss später die Atmosphäre auf dem Höchster Schlossplatz.awo

(Alexander Wolf)
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