Ein vorbildlicher Kommunalpolitiker

Der nicht nur in der Mainstadt bekannte ehemalige CDU-Politiker Heinz Josef Großmann, wird am heutigen Montag 85 Jahre alt.
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Flörsheim. 

Großmann war eine ungewöhnlich lange Zeit, nämlich von 1960 bis 1993 insgesamt 33 Jahre lang, Mitglied der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung und dort über 25 Jahre Vorsitzender der CDU-Fraktion. Damit hatte er über Jahrzehnte hinweg einen ganz entscheidenden Anteil an der positiven Entwicklung der Stadt. Großmann gilt noch heute als vorbildlicher Kommunalpolitiker.

Viele wichtige Errungenschaften und Einrichtungen in der Untermainstadt, die heute oft als selbstverständlich angesehen werden, damals jedoch für andere Kommunen beispielgebend waren, sind von ihm als dem Vorsitzenden der Mehrheitsfraktion in enger Abstimmung mit den jeweiligen Bürgermeistern in die parlamentarischen Gremien eingebracht und durchgesetzt worden. Großmanns unermüdliches Engagement, seine Fähigkeit, andere zu überzeugen und zu begeistern, sein korrekter und deutlicher Sprachstil hatten lange Zeit ein großes Gewicht in der Flörsheimer Kommunalpolitik. Und dass diese im Interesse der Flörsheimer Bürger erfolgreich war, belegt die Tatsache, dass die CDU bei allen Kommunalwahlen von der Bürgerschaft immer mit großen Mehrheiten eindrucksvoll bestätigt und unterstützt wurde. Nach seinem Ausscheiden aus der Stadtverordnetenversammlung wählte ihn die Flörsheimer CDU-Fraktion einstimmig zu ihrem Ehrenvorsitzenden. Nach Beendigung seiner parlamentarischen Tätigkeit war Heinz-Josef Großmann von 1993 bis 1997 ehrenamtliches Mitglied des Flörsheimer Magistrats. Darüber hinaus war er von 1977 bis 2001 als ehrenamtlicher Kreisbeigeordneter Mitglied des Kreisausschusses des Main-Taunus-Kreises.

Chef des Freundeskreis

Mehr als 35 Jahre lang unterrichtete Heinz Josef Großmann an verschiedenen Gymnasien in den Fächern Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Philosophie. Ab 1968 war er stellvertretender Direktor des bischöflichen Willigis-Gymnasiums in Mainz, bis er 1990 in den wohlverdienten Ruhestand ging. Sein ganz besonderes Interesse galt der Kulturarbeit in der Untermainstadt, wo er mit Vorschlägen und Ideen das städtische Kulturprogramm beeinflusste und bereicherte. Sein Augenmerk gilt den Gallus-Konzerten, die inzwischen seit vielen Jahren über ein großes Stammpublikum aus der gesamten Region verfügen. Jahrzehnte lang gehörte er dem Vorstand des Förderkreises Musik Main-Taunus an, der sich der Förderung und Pflege der klassischen Musik verschrieben hat.

Die Bewahrung und der Ausbau der Städtepartnerschaft mit der polnischen Stadt Pyskowice ist ihm ein weiteres wichtiges Anliegen. Seit seiner Gründung ist er Vorsitzender des rührigen Freundeskreises Flörsheim-Pyskowice. hk

(hk)
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