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Fluglärm: Maßnahmen "nicht der große Wurf"

"Gründlich misslungen" ist nach Einschätzung der "Initiative gegen den Fluglärm im Vordertaunus" der Versuch der Landesregierung, mit dem Maßnahmenpaket zum Lärmschutz am Frankfurter Flughafen einen "großen Wurf" zu schaffen.
Bad Soden. 

"Gründlich misslungen" ist nach Einschätzung der "Initiative gegen den Fluglärm im Vordertaunus" der Versuch der Landesregierung, mit dem Maßnahmenpaket zum Lärmschutz am Frankfurter Flughafen einen "großen Wurf" zu schaffen. Weil der Schwerpunkt des Programmes aus dem Ankauf von Immobilien bestehe, dies aber nicht im Vordertaunus, sei mit einer spürbaren Entlastung nicht zu rechnen. Die Initiative appelliert daher an die Bürger, sich weiterhin an den Demonstrationen gegen den Fluglärm zu beteiligen.

Maßnahmen, die zu einer echten Verbesserung führen könnten, wie der konstante Sinkflug, seien nicht beschlossen, es gebe nur unverbindliche Prüfungen. Anderes, wie die Modernisierung der Lufthansaflotte, sei zwar ein richtiger Schritt, aber ohnehin beschlossen und kein Ergebnis des Fluglärmgipfels. Außerdem verlange das Unternehmen im Gegenzug "wettbewerbsfähige Betriebsregeln", was die Initiative als Forderung nach Nachtflügen versteht.

In einer gestern verbreiteten Erklärung kritisiert die Initiative auch, dass die Landesregierung an ihrem Widerstand gegen das gerichtlich verhängte Nachtflugverbot festhält. Keine der Maßnahmen sei rechtsverbindlich, die Landesregierung wolle lediglich die Proteste verringern und sich in die nächste Wahlperiode retten.bt

(Manfred Becht)
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