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Sanierung: Frischzellenkur für Unterführungen in Hattersheim?

Dass heute kaum noch Unterführungen gebaut werden, ist kein Zufall. Oft sind sie eng und dunkel, an der Atmosphäre ändert auch die beste Ausleuchtung nicht viel. In Hattersheim sollen nun zwei Unterführungen wenigstens baulich auf Vordermann gebracht werden.
Die Fußgänger-Unterführung der Hofheimer Straße muss dringend saniert werden, darin sind sich die Stadtverordneten einig. Foto: Hans Nietner Die Fußgänger-Unterführung der Hofheimer Straße muss dringend saniert werden, darin sind sich die Stadtverordneten einig.
Hattersheim. 

Dass heute kaum noch Unterführungen gebaut werden, ist kein Zufall. Oft sind sie eng und dunkel, an der Atmosphäre ändert auch die beste Ausleuchtung nicht viel. Die Wände werden beschmiert, und wenn nicht, wird der blank sichtbare Beton von ganz alleine unansehnlich. Gerne liegt Abfall herum, und aus irgendwelchen Gründen glauben manche, es handele sich um öffentliche Toiletten.

In Hattersheim sollen nun zwei Unterführungen wenigstens baulich auf Vordermann gebracht werden. Nun soll der Magistrat die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten für die Sanierung der Unterführungen an der Hofheimer Straße und der Mainzer Landstraße ermitteln.

Das haben die Stadtverordneten einstimmig beschlossen. Die Grünen hatten dies beantragt, alle anderen Fraktionen stimmten zu. Dies sei „eine ausgesprochen gute Idee“, kommentiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Minnert.

Zuvor hatte Grünen-Sprecher Winfried Pohl die beiden Unterführungen geschildert. Obwohl es „Mal-Aktionen“ mit Bürgern gegene hätte, seien die Tunnel nicht attraktiv. „Undichte Bauwerke, schadhafte Beläge der Wege und Entwässerungseinrichtungen sowie teilweise kaputte Stufen bergen darüber hinaus Unfallgefahren“, hieß es. Die Unterführungen würden stark genutzt, und es gebe auch keine sicheren Alternativen zur Überquerung der stark befahrenen Straßen.

Allerdings ist mit dem jetzigen Beschluss noch lange kein Bauhandwerker beauftragt, zunächst sollen nur die Kosten ermittelt werden. Die Hattersheimer Politik legt einen Schwerpunkt auf den Schuldenabbau und ist daher mit neuen Projekten sehr vorsichtig. Nach Pohls Worten soll die Stadt daher auch prüfen, ob es Zuschüsse gibt, beispielsweise vom Land Hessen. Außerdem kann er sich vorstellen, dass man Firmen als Sponsoren gewinnen könnte.

(bt)

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