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Früher gab es Schläge

Wolfgang Janecke demonstrierte den ZING-Reportern eindruckvoll, wie es den Schülern früher in der Schule erging.
Wolfgang Janecke schlüpft während der Führungen durch das Schulmuseum auch gerne mal in die Rolle des Lehrers. 	Foto: Zeyneb Özatakus Bilder > Wolfgang Janecke schlüpft während der Führungen durch das Schulmuseum auch gerne mal in die Rolle des Lehrers. Foto: Zeyneb Özatakus
Kriftel. 

Der Lehrer kommt in die Klasse und begrüßt die Kinder. Nun wird es für einige Jungen und Mädchen brenzlig. Der Lehrer kontrolliert peinlich genau, ob die Kinder gewaschen sind. Sie müssen ihre Finger und Ohren zeigen. Die Sauberkeit war dem Lehrer sehr wichtig, denn es gab unzählige Krankheiten, die durch Unsauberkeit übertragen wurden, und dies sollte vermieden werden.

Waren die Hände nicht gewaschen, wurden die Kinder bestraft. Die Schüler mussten raustreten. Die Jungen bekamen mit der Rute Schläge auf das Hinterteil und die Mädchen Hiebe auf die Finger. Der Lehrer hatte das Recht, die Kinder mit Schlägen zu disziplinieren und sie zu bestrafen. Nicht selten kam es vor, dass ein Schüler, der den Unterricht störte, raustreten musste und eine „Eselskappe“ aufbekam. Oft wurden die Eltern zu Elterngesprächen geladen oder die Schüler bekamen eine Strafarbeit - viel häufiger als heute.

Und es ging noch strenger: Im Gymnasium wurde eigens für Vergehen ein Schülergefängnis eingerichtet, in das unartige Schüler gesperrt wurden.

Youness Hedi, Shara Gele, Kai Huber und Antonio Pezer

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