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Gesundheitsrisiken durch Feinstaub

Für die Galf ist es eindeutig: Durch die erhöhten Feinstaubbelastungen seit Eröffnung der Nordwest-Landebahn sieht sie die Gesundheit der Flörsheimer mehr denn je gefährdet.
Die Flugzeuge über Flörsheim verursachen nicht nur Lärm, sondern auch Schadstoffe. Foto: fz Die Flugzeuge über Flörsheim verursachen nicht nur Lärm, sondern auch Schadstoffe. Foto: fz
Flörsheim. 

Wie die Feinstaubmessungen des Vereins "Für Flörsheim" aktuell nachgewiesen hätten, bestünde ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der überhöhten Feinstaubbelastung bei Ostwetterlage und den Landeanflügen in Betriebsrichtung Ost. Die teilweise hohe Überschreitung der europaweit geltenden Grenzwerte birgt nach Ansicht des Bürgermeisterkandidaten der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (Galf), Sven Heß, gesundheitliche Gefahren für die Bevölkerung und biete damit auch das Argument, weiterhin die Stilllegung der neuen Landebahn Nordwest zu fordern.

Dauerhafte Messungen

"Wir begrüßen die Messungen des Vereins für Flörsheim ausdrücklich und sehen die von der Nordwest-Landebahn ausgehenden Gefahren bestätigt", so Sven Heß. Die Folgen der Schadstoffbelastungen seien besonders chronischer Husten, Bronchienentzündungen, Herz-/Kreislaufprobleme, Verschlechterung der Lungenfunktionswerte vor allem bei Kindern, Lungenkrebs und Leukämie sowie generell eine verkürzte Lebenserwartung.

Nun gelte es, die Zusammensetzung des Feinstaubs genau zu analysieren, damit klar werde, um welche gesundheitsgefährdenden Stoffe im Einzelnen es sich dabei handele. Für Bürgermeisterkandidat Sven Heß ergeben sich aus den vorliegenden Ergebnissen klare Forderungen. Die Landesregierung müsse im Rahmen des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung dauerhaft Messgeräte installieren.

Schließung weiter Thema

Die hessische Landesregierung müsse zudem auf die Einhaltung der europaweit geltenden Grenzwerte bestehen und den Flugbetrieb notfalls einschränken oder untersagen. "Der Schutz der Bevölkerung muss Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen der Fraport AG sowie der Airlines haben", erklärte Sven Heß. Letztlich lieferten die Ergebnisse unzweifelhaft Munition, sich weiterhin für die Schließung der Nordwest-Landebahn einzusetzen.

"Es gilt nun, gemeinsam den Kampf gegen die Belastungen aus dem Betrieb der Nordwest-Landebahn energisch fortzuführen, damit wir die Menschen nicht nur in unserer Heimatstadt, sondern in der ganzen belasteten Region vor den Gesundheitsgefahren schützen", erläuterte Sven Heß abschließend. hk

(hk)
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