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Musikschule Eppstein-Rossert: Gleich zwei Bands in einem Haus

Seit wenigen Wochen existiert die neue Band der Musikschule. Unter dem vorläufigen Namen „Let’s Groove“ schlossen sich acht junge Leute zusammen, die sich vorher nicht kannten. Beim 10. Eppsteiner Trommeltag gaben sie ihre Premiere.
Let’s Groove mit „Let’s Groove“: Die Sänger Nike Tröscher und Jonas Herglotz geben der neuen Band ihre Stimmen. Bilder > Foto: Knapp Let’s Groove mit „Let’s Groove“: Die Sänger Nike Tröscher und Jonas Herglotz geben der neuen Band ihre Stimmen.
Eppstein. 

Tobias ist mit 21 Jahren das älteste Mitglied der Band „Let’s Groove“. Die Idee, eine junge Band zu gründen, hatte vor einiger Zeit David Tröscher, Lehrer der Musikschule Eppstein-Rossert. Gemeinsam mit seinem Kollegen Toni Friedrich suchte er nach jungen Musikern. Tobias, der als Schlagzeuger schon früh für die Idee gewonnen wurde, half dabei, weitere Bandmitglieder ausfindig zu machen. „Ich hörte mich um, damit genügend Leute zusammenkommen“, erzählt er.

Das Verkehrsschild ist Programm: „Zone  30“ nennt sich die zweite Band der Musikschule Eppstein-Rossert.
Auftritt und Wettbewerb für „Zone 30“

Die Musikschule Eppstein-Rossert hat noch eine zweite Band: „Zone 30“ besteht seit zwei Jahren aus Schülern der Musikschule im Alter zwischen 14 und 16 Jahren.

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Mit Erfolg: Acht junge Musiker bilden „Let’s Groove“. Sie verstehen sich gut. Im Gespräch vor dem Auftritt beim Trommeltag scherzen sie über den Start der Proben Anfang März. „Wir haben uns zunächst mal drei Titel vorgenommen“, berichtet Nike Tröscher. Sie ist die Sängerin der Band. Für die in Fachkreisen genannten „Vocals“ zuständig zu sein, das reize sie. Auch ist Nike die Tochter von Lehrer Tröscher und hat von Kindesbeinen an mit Musik zu tun.

Viel Werbung gemacht

Mit seinen 15 Jahren ist Paul das jüngste Bandmitglied. Er spielt die E-Gitarre, ist aber auch am Schlagzeug fit. „Ich finde es toll, in einer Band zu spielen. Wir haben viel Spaß, auch wenn wir uns noch nicht so lange kennen“, sagt er. Einiges wurde unternommen, damit letztlich eine Gruppe zusammenkam, die in Können, Alter und Charakter harmoniert. Die Musikschule hat verschiedene Schüler angesprochen. „Wir haben dann aber auch Handzettel verteilt, in der Zeitung für das Projekt geworben und überall über unseren Plan gesprochen“, erinnert sich die Gruppe.

Tobias fiel auch sein ehemaliger Klassenkamerad Jonas wieder ein. „Er hat eine gute Stimme und da habe ich einfach mal bei ihm angefragt.“ Jonas ließ sich nicht lange bitten und bildet nun zu Nike den männlichen Ergänzungspart im Gesang.

Nicht alle Mitglieder hatten einen Bezug zur Musikschule Eppstein-Rossert. Niclas spielt das Saxophon. Ein Aufruf in der Zeitung habe ihn aufmerksam gemacht und zum Mitmachen motiviert, berichtet er.

„Für alles offen“

„Dass wir uns zuvor nicht kannten, nützt uns auch“, erklären Johannes und Jan. Beide liefern die Percussions und „sind für alles offen“, möchten von den neuen Ideen der anderen profitieren.

Die Bandmitglieder liefern ein vielfältiges Klangbild. Unterschiedliche Musikstile werden berücksichtigt und sollen alle Altersklassen ansprechen. „Wir haben mit ,Price Tag‘ von Jessie J., ,Feel‘ von Robbie Williams und ,Englishman in New York‘ von Sting erst einmal drei unterschiedliche Lieder geprobt“, erzählen die Mitglieder von ihrem noch kleinen, ausbaubaren Repertoire.

Vor ihrem ersten offiziellen Auftritt beim Trommeltag der Musikschule sind „Let’s Groove“ schon ein bisschen nervös. Geübt haben sie in den Tagen zuvor noch einmal richtig intensiv. Es sei spannend, vor einem großen Publikum zu spielen und die Reaktion der Zuhörer abzuwarten. Doch wenige Minuten später ist alles Lampenfieber verflogen und der Auftritt gelingt.

Ob sie den ursprünglich mal als Arbeitstitel gewählten Bandnamen „Let’s Groove“ langfristig behalten, wissen die Bandmitglieder noch nicht. „Es kann durchaus sein, dass wir uns noch einmal umbenennen“, sagt die Gruppe. Was aber schon feststeht, ist, dass man noch viel von Tobi, Nike, Jan und den anderen hören wird. Erste Anfragen für Festivitäten in der Region sind bereits eingetroffen.

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