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Grüne und Bürgerinitiative einig im Kampf gegen Fluglärm

Eddersheim. 

Gut zwei Wochen, nachdem in Flörsheim die Ergebnisse der mehrjährigen Untersuchungen zu den Auswirkungen von Fluglärm, der sogenannten NORAH-Studie öffentlich diskutiert wurden (wir berichteten), tauschten sich in Hattersheim Vertreter der Bürgerinitiative für Umweltschutz BfU mit Mitgliedern von Bündnis 90/Die Grünen aus. „Hatten sich in Flörsheim die Veranstaltungsteilnehmer noch sehr unterschiedlich zu den Ergebnissen geäußert, so stehen wir den Ergebnissen sehr kritisch gegenüber“, teilen die Hattersheimer Grünen in einer Pressemitteilung mit. Reinhard Odey, stellvertretender Fraktionsvorsitzender hatte die Diskussion in der Mainstadt verfolgt. „Deutlich zeigte sich die Richtigkeit des Nachtflugverbots, wobei das frühe Ende von 5 Uhr nur den ökonomischen Interessen der Airlines geschuldet ist. Der Kampf um die Grenze von 6 Uhr sollte weitergeführt werden“,so Odey.

Die Flughafengegener sehen sich in ihrem Meinung bestätigt. Sie verweisen darauf, dass es genug Anlass gibt gegenüber dem Fluglärm weiterhin äußerst kritisch zu bleiben.

„Die Ergebnisse der NORAH-Studie gehören nicht einfach abgehakt“ kommentiert Chris Savage von den Grünen, aus deren Sicht die Fachkenntnis der Bürgerinitiative ein Gewinn ist. Gerade in Eddersheim und Okriftel bringen Flug- und Autoverkehr nicht nur Lärmbelastungen mit sich, auch die Luftverschmutzung ist und bleibe ein wichtiges Thema. „Diesem Umstand soll daher eine Veranstaltung Anfang des Jahres gewidmet werden“ wird in der Verlautbarung angekündigt.

„Wenn wir die Erweiterung des Flughafens schon nicht verhindern konnten, ist es mindestens wichtig, dass Zugesagtes eingehalten werden muss“, sind sich die Grünen und die Bürgerinitiative einig.

(ulk)
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