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Gutes Benehmen muss sein

Die Klasse 4 b der Pestalozzischule in Hofheim war beim Erziehungskurs für Hunde dabei, hat sich in Bad Soden Agilitytraining angeschaut und gibt Tipps, wie man am besten mit fremden Hunden umgeht. Im Rahmen des Projektes "Zeitung in der Grundschule" (ZING) berichten die Schüler.
Bad Soden. 

Clivia Himmelreich heißt die ehrenamtliche Ausbildungsleiterin der Hundetrainer des Vereins für Deutsche Schäferhunde in Bad Soden. Aus Liebe zu den Hunden und aus Spaß an dem Kontakt mit anderen Hundebesitzern arbeitet sie schon seit zwölf Jahren ohne Bezahlung für den Bad Sodener Verein. In dieser Zeit hat sie ungefähr mit 1000 Hunden zusammengearbeitet – und natürlich mit deren Herrchen und Frauchen.

Nur Spinnen mag sie nicht

 

Clivia Himmelreich leitet das Grunderziehungstraining für Hunde. Erzogene Hunde sollten sich auf Kommando hinsetzen und -legen (und zwar auch ohne Leine), an der Leine gehen und grundsätzlich auf ihren Besitzer hören. Die Fachfrau arbeitet vor allem mit den Hundebesitzern, die lernen, mit ihren Hunden richtig umzugehen. Sie kennt sich bestens mit allen Hunderassen aus, kennt ihre Eigenheiten und ihre "Sprache" und versucht auch, Probleme zwischen den Hundehaltern und ihren Hunden zu lösen.

Der Hundehalter lernt beim Training, wie er sich seinem Hund durch Körpersprache, Gesten, mit Hilfe der Stimme oder einer Pfeife verständlich machen und ihm so die Kommandos beibringen kann. Man kann mit seinem Hund mit der Grundausbildung im Alter von neun Monaten beginnen, denn je kleiner der Hund ist, desto leichter lernt er. "Der älteste Hund, den ich je trainiert habe, war eine 16 Jahre alte belgische Schäferhündin. Sie lernte zwar etwas langsamer als die anderen Hunde, hatte aber viel Spaß dabei", berichtet die Hundetrainerin.

Die Basisausbildung dauert eineinhalb Jahre, mit drei bis vier Jahren können es die Tiere meist richtig gut. Dafür ist aber die tägliche Übung zu Hause wichtig. Es reicht nicht, mit seinem Hund nur einmal in der Woche im Training zu arbeiten.

Das Training ist mit allen Rassen möglich. Jede Rasse hat ihre Stärken. Hütehunde können zum Beispiel besonders gut hüten, und Jagdhunde können besonders gut jagen. Man kann also nicht sagen, dass es Hunde gibt, die schlauer sind als andere.

Nach der Frage nach ernsten Verletzungen bei ihrer Arbeit berichtet Clivia Himmelreich, dass sie sich außer blauer Flecken noch nichts zugefügt hat. Das Schlimmste bisher war ein Zusammenstoß mit dem Kopf eines Hundes.

Clivia Himmelreich ist eine große Tierliebhaberin. "Ich mag eigentlich alle Tiere außer Spinnen", erzählt sie. Sie besitzt drei Hunde mit ganz unterschiedlichen Wesensarten: einen Rhodesian Ridgeback, welcher ein territorialer Hund ist und somit sein Herrchen und sein Haus schützt. Der zweite Hund ist ein belgischer Schäferhund, der zu den Arbeitstieren gehört. Als drittes ist sie Frauchen eines Labradors, der zu den Jagdhunden gehört.

Henri Briels, David Kochendörfer, Abul-Fazel Maleki und Noah Straube

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