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Hundehalter warnt vor Giftködern

Die Zettel, die in Höchst an vielen Bäumen hängen, schrecken Tierfreunde auf, und auch Passant Gerhard Hess bleibt in der Hostatostraße stehen, um zu lesen: "Achtung Giftalarm! In Höchst und

Die Zettel, die in Höchst an vielen Bäumen hängen, schrecken Tierfreunde auf, und auch Passant Gerhard Hess bleibt in der Hostatostraße stehen, um zu lesen: "Achtung Giftalarm! In Höchst und Umgebung wurde in den letzten Wochen vermehrt Gift ausgelegt. Vermutlich handelt es sich um einen Tierhasser, denn es ist schon ein Hund gestorben", heißt es auf den Zetteln, die fein säuberlich geschrieben und in Klarsichthüllen regengeschützt aufgehängt sind. Ein weiter Hund habe von den Giftködern gefressen, sei aber noch "in letzter Minute" in der Tierklinik gerettet worden. Weiter heißt es: "Außerdem sind in der letzten Zeit vermehrt Freigängerkatzen verschwunden, so dass der Verdacht naheliegt, dass sie auch von dem Gift gefressen haben." Der Zettel, auf dem keine Telefonnummer für einen Kontakt angegeben ist, endet mit dem Aufruf: "Also seid besonders achtsam, wenn ihr mit euren Hunden Gassi geht!" Weder Polizei noch Ordnungsamt sind jedoch irgendwelche Giftköder in Höchst und Umgebung bekannt; eine Tierärztin aus Nied soll angeblich einen vergifteten Hund behandelt haben; konkrete Angaben will sie ohne Zustimmung des Halters jedoch nicht machen. Michael Jenisch vom Ordnungsamt verweist auf den strafrechtlichen Hintergrund, den das Auslegen vergifteter Köder hat: "Da sind wir erstmal außen vor, das ist Sache der Polizei." Beim 17. Revier in Höchst sind bislang keine Anzeigen eingegangen. hv / Foto: Maik Reuß

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