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Tierschutz: Immer mehr streunende Katzen

Halbverwilderte Katzen sind ein Problem. Es gibt immer mehr davon.
Diedenbergen. 

Es sind weniger unerwünschte Weihnachtsgeschenke, die derzeit dem ehrenamtlichen Team des Hofheimer Tierschutzvereins Probleme bereiten, sondern streunende Katzen, die sich unkontrolliert vermehren. „Um das Elend einzudämmen, versuchen wir ständig, die Tiere einzufangen und kastrieren zu lassen“, sagt Traudl Krieger, Leiterin des Tierheims im Langgewann. Schwerpunkt der Aktionen ist Diedenbergen. „Hier haben wir massiv mit dem Problem zu tun“, schildert sie. Mehrfach wurden die Tierschützer von Anwohnern gerufen, die junge Katzen im Feld entdeckten. Auch in der Nähe der Speedwaybahn werden immer wieder Katzen ausgesetzt. Der kleine Kater links ist eines von sechs jungen Kätzchen, die im Herbst von ihren Besitzern in einem Pappkarton ihrem Schicksal überlassen wurden. Die Tierschützer konnten die Kleinen einfangen und versorgen. „Die jungen Katzen päppeln wir im Tierheim auf und versuchen, sie zu vermitteln. Sie lassen sich meist mit etwas List einfangen“, sagt Traudl Krieger. Viel schwieriger ist es bei den erwachsenen Katzen, denn diese sind scheu und misstrauisch. „Sie zu kastrieren, ist aber besonders wichtig, um weiteren Nachwuchs zu verhindern.“ Hilfreich sind dabei einige Mitarbeiter des Garten- und Zoo-Centers Dehner, die auf dem Gelände der Firma Futterstellen eingerichtet haben, an denen sich die streunenden Katzen regelmäßig einfinden. „Die Mitarbeiter geben uns Bescheid, und wir können die Tiere dann mit etwas Glück einfangen.“ Glück hatte auch ein Kater, den Unbekannte an einem Baum angebunden hatten, und der gefunden wurde. Wer solche Tiere findet, sollte sich beim Tierheim unter Telefon (0 61 92) 2 82 83 melden.

(sie,Foto: Reuß)
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