In Schutt und Asche

Das alte Taunusbad mit seiner Schwimmhalle, das seit dem Jahr 2001 geschlossen war, ist jetzt Geschichte. Das Abrissunternehmen hat ganze Arbeit geleistet. Von dem Gebäude ist nur noch ein Schutthaufen übrig. Der unbelastete Beton soll später zur Verfüllung der Baugrube mitgenutzt werden.
versenden drucken
Schwalbach. 

Das alte Taunusbad mit seiner Schwimmhalle, das seit dem Jahr 2001 geschlossen war, ist jetzt Geschichte. Das Abrissunternehmen hat ganze Arbeit geleistet. Von dem Gebäude ist nur noch ein Schutthaufen übrig. Der unbelastete Beton soll später zur Verfüllung der Baugrube mitgenutzt werden.

Mitte Januar war mit der Entrümpelung und Entkernung des Schwimmbades begonnen worden. Dabei waren schon Schadstoffe entsorgt und Wertstoffe ausgebaut worden. Mitte Februar legten dann die Bagger los. Auch die Unterkellerung wird zurückgebaut. Immer noch wird nach dem Grundstein gesucht, denn der soll im Stadtarchiv aufbewahrt werden (wir berichteten).

Im Ausschuss für Bau, Verkehr und Umwelt berichtete Bauamtleiterin Heike Hochheimer jetzt, dass die Abrissarbeiten terminlich und finanziell voll im Plan liegen. Die 158 000 Euro teuren Arbeiten sollen noch im Frühjahr abgeschlossen werden. Währenddessen laufen die Vorbereitungen für den Naturbad-Neubau, der an gleicher Stelle entstehen soll, auf Hochtouren. Drei Millionen Euro werden hier investiert. Die Bauanträge für die Schwimmbadanlage und das Funktionsgebäude sollen noch im März bei der Kreisbauaufsicht gestellt werden. Im Mai werden die Arbeiten ausgeschrieben und geeignete Baufirmen gesucht. Der Baubeginn ist für August geplant. Das Gebäude und die Becken werden zeitgleich errichtet.

Bei der Schwimmbadanlage wird mit dem Bau des biologischen Reinigungsbeckens begonnen, damit die Bepflanzung bis zur Eröffnung des Bades ausreichend wachsen kann, um die Säuberungsfunktion für das Badeswasser zu übernehmen. Mit einer Fertigstellung des Bades einschließlich des Funktionsgebäudes wird im Juni 2013 gerechnet. Dann kann die Eröffnung gefeiert werden. ku

(Kristiane Huber)
versenden drucken
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
E-Mail:
Kundennummer:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

Wieviel ist 10 / 2: 



Videos

MEHR AUS Main-Taunus-Kreis

Die Justinuskirche ist eine der ältesten Kirchen Deutschlands. Im Mittelalter war sie Pilgerstation auf dem Jakobsweg zwischen Frankfurt und Mainz – und das soll sie nun wieder werden.	Fotos: Maik Reuß
Höchst wird Station des Jakobswegs

Höchst. Die Justinuskirche wird wieder, wie in früheren Jahrhunderten, Station des Jakobswegs. Schon im Mai gibt es ein erstes ... mehr

clearing
Besucherin Armgard Wiesent-Grujic vor der Installation in der evangelischen Stadtkirche.	Foto: Hamerski
Kunstinstallation in der Stadtkirche

Höchst. Die hölzerne Figur steht mitten in einem bunten Würfel aus farbigen Holzlatten. Violett, rot, golden und braun leuchtet der Käfig, der ... mehr

clearing
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2014 Frankfurter Neue Presse