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Kinderhaus-Versetzung vorerst aufgeschoben

Höchst. 

Die umstrittene Versetzung von zwei Mitarbeitern des Kinderhauses Höchst wird vorerst ausgesetzt. Das kündigte der Leiter der Kommunalen Kinder- und Jugendhilfe, Norbert Dürr, am Donnerstagabend im Sozialausschuss im Römer an. Über das weitere Vorgehen soll die mit Politikern besetzte Betriebskommission beraten.

Zuvor hatten zahlreiche Bürger aus Höchst im Ausschuss ihrem Unmut Luft gemacht. Sie kritisierten, dass gegen ihren Willen die erfolgreiche Arbeit des Kinderhauses zerstört werden solle. Zu Wort meldete sich unter anderem Alwin Zeiß, der Leiter der Hostatoschule: „Das Kollegium ist entsetzt“, sagte er und sprach von einem „Rückschlag für Höchst“.

Dürr begründete die personellen Maßnahmen mit betriebsinternen Umstrukturierungen. „Es ist gängige Praxis, dass Mitarbeiter an einen anderen Arbeitsplatz versetzt werden.“ Keinesfalls sei geplant, die Kapazitäten im Kinderhaus zu verringern; die Stellen würden wieder besetzt. „Dem Stadtteil wird kein Nachteil entstehen.“

Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) sagte, der Sozialausschuss sei nicht der Ort, über Personalentscheidungen zu debattieren. Dennoch sprachen sich mehrere Stadtverordnete wie Dominike Pauli (Linke), Christian Heimpel (SPD) und Patrick Schenk (BFF) dafür aus, die Maßnahmen noch einmal zu überdenken. Christiane Schubring (CDU) plädierte dafür, dem Konzept eine Chance zu geben. „Es wird nichts zusammenbrechen.“ Auf allgemeine Zustimmung stieß Birkenfelds Vorschlag, über das Thema in einer Sondersitzung der Betriebskommission zu beraten. Diese muss aber der Vorsitzende einberufen, der ehrenamtliche Stadtrat Eugenio Muñoz del Rio (SPD).

(mu)
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