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Königskinder haben ein Reich

In der Königsteiner Straße 86 hat gestern die Krabbelstube "Königskinder" mit 20 Betreuungsplätzen eröffnet
Mama Andrea Franke kann sich freuen: Elio (14 Monate) und Milla (viereinhalb) werden jetzt bei den "Königskindern" betreut. Da kommt die Papp-Krone gerade recht.	Foto: Maik Reuß Mama Andrea Franke kann sich freuen: Elio (14 Monate) und Milla (viereinhalb) werden jetzt bei den "Königskindern" betreut. Da kommt die Papp-Krone gerade recht. Foto: Maik Reuß
Unterliederbach. 

Gestern hat die Krabbelstube Königskinder offiziell ihre Eröffnung gefeiert. Mit ihr hat das Klinikum Höchst einen weiteren Baustein seines Konzepts familienfördernder Maßnahmen für seine Beschäftigten umgesetzt und seinen Mitarbeitern eine Möglichkeit geschaffen, Familie und Beruf zu vereinbaren.

Die betriebsnahe Kindereinrichtung bietet Platz für 15 Kinder von Mitarbeitern des Klinikums Höchst und fünf weiteren aus dem Stadtteil. Eigentlich haben die Königskinder bereits Anfang April ihre Unterkunft in direkter Kliniknähe bezogen. Dafür hatte das Ausbildungszentrum des Krankenhauses seine selbstverwaltete Cafeteria aufgegeben. Gestartet wurde nach dem Umbau zunächst mit vier Kindern, heute sind es 20.

"Es ist kaum zu glauben, wie es hier vor kurzer Zeit noch aussah und wie kinderfreundlich und bunt jetzt alles geworden ist", freute sich Kerstin Feist von der Gesellschaft zur Förderung betrieblicher und betriebsnaher Kindereinrichtungen, welche die Krabbelstube betreibt. Die Königskinder sind die 26. Einrichtung des Vereins, der nun insgesamt 1059 Kindern Betreuungsplätze bietet.

In zwei Gruppen aufgeteilt finden die zwischen drei Monaten und drei Jahren alten Königskinder in den großzügigen Räumen nun genügend Platz zum Spielen, Schlafen und Basteln.

Pflegekräfte meist Frauen

"Im Klinikum sind 80 Prozent der Pflegekräfte weiblich, und auch unter den Medizinern sind die Frauen auf dem Vormarsch", sagte Thomas Steinmüller, der kaufmännische Geschäftsführer des Klinikums Höchst, "der Kinderwunsch darf nicht am Beruf scheitern." Der Bedarf unter den Klinikmitarbeitern sei vorhanden, und so gebe es schon jetzt eine Warteliste fürs nächste Jahr.

Die Leitung der Krabbelgruppe hat die 28-jährige Melanie Halbach übernommen. Sie ist seit 2003 staatlich geprüfte Erzieherin: "Mein Ziel ist es, hier einen Ort zu schaffen, an dem sich die Kleinen aufgehoben fühlen. Sie sollen emotional gestärkt werden und sich sicher in der Gruppe bewegen können." Sie lässt sich bei ihren Aufgaben durch ein geschultes Team unterstützen: Die sieben pädagogischen Fachkräfte sind teils ausgebildete Erzieher, teils studierte Sozialpädagogen und zwischen 26 und 44 Jahren alt. Simon Mielech ist der einzige Mann und freut sich vor allem darauf, die Kinder musisch zu schulen.

Montags bis Freitags wird nun zwischen 6.15 Uhr und 17 Uhr betreut. Mit der neuen Einrichtung kann das Klinikum den Kindern seiner Angestellten nun 60 Betreuungsplätze bieten.ln

(ln)
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