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Kommunen sollen bald informiert werden

Organisatorisch betrifft das Konzept der Biosphärenregion das gesamte politische System bis zu den Kommunen: Initiiert wurde es durch die Unesco, die Sonderorganisation der UNO für Erziehung, Wissenschaft und Kultur. In Deutschland begutachtet ein nationales Komitee alle Vorschläge und prüft im Zehn-Jahres-Rhythmus auch, inwieweit sich die Gebiete weiterentwickelt haben. Die Geschäftsstelle des Komitees ist beim Bundesamt für Naturschutz angesiedelt. Im Bundesnaturschutzgesetz gibt es auch eine einheitliche Definition der Biosphärenregion.

Die Initiativen für neue Regionen gehen in der Regel von den Bundesländern aus. So hat der Hessische Landtag die Machbarkeitsstudie für eine Biosphärenregion Wiesbaden/Rheingau-Taunus/Mainspitze auf Antrag von CDU und Grünen beschlossen. Auf die Zustimmung der Landkreise Main-Taunus und Rheingau-Taunus sowie der Stadt Wiesbaden wird wegen der notwendigen Akzeptanz des Projektes Wert gelegt. Die Einbindung der Kommunen wiederum ist Sache des Kreises. Die Kreisbeigeordnete Madlen Overdick lässt durchblicken, dass es nicht unbedingt ausgemachte Sache ist, dass es bei den Städten Hochheim, Flörsheim, Eppstein und Hofheim bleibt. Sicher ist dagegen, dass die Kommunen bald informiert werden müssen. „Auswirkungen und Konditionen sind noch nicht bekannt“, erklärte unlängst auch Eppsteins Bürgermeister Alexander Simon vor der Stadtverordnetenversammlung. bt

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