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Brücke über den Schwarzbach: Krifteler Brücke bald wieder offen

Wochenlang war die Brücke über den Schwarzbach zwischen Parkbad und Hofheimer Straße gesperrt. Bei Umbauarbeiten hatte sich herausgestellt, dass die Tragkonstruktion erneuert werden muss. Nun ist die Überführung sicher und auch rutschfest.
Der Erste Beigeordnete Franz Jirasek (rechts) bei der Besichtigung der Brücke, deren Geländer noch einen neuen Anstrich bekommt. Der Erste Beigeordnete Franz Jirasek (rechts) bei der Besichtigung der Brücke, deren Geländer noch einen neuen Anstrich bekommt.
Kriftel. 

Manchmal erlebt man bei Sanierungen böse Überraschungen. Diese bittere Erfahrung haben private Bauherren wie auch Kommunen schon gemacht. Gerade bei älteren Bauwerken stößt man bei der Renovierung auf nicht vorhersehbare Schäden, die meist dann die gesamte Maßnahme verteuern.

So geschehen nun auch in der Obstbaugemeinde: Die Holzbrücke „Am Freizeitpark“, die von der Hofheimer Straße über den Schwarzbach Fußgänger und Radfahrer zum Parkplatz am Schwimmbad führt, sollte eigentlich im Herbst vergangenen Jahres lediglich einen rutschfesten Belag bekommen. Genauso wie die Brücke „Am alten Wasserwerk“, die im Oktober 2015 bereits mit einem solchen Belag aus glasfaserverstärktem Kunststoff versehen worden war.

„Denn gerade in der Winterhalbzeit bildete sich auf dem Holz ein rutschiger Film, mit dem Fußgänger wie Fahrradfahrer zu kämpfen hatten“, erklärt Rathaussprecherin Tina Schehler die Notwendigkeit der Arbeiten. Der neue Belag habe sich bewährt, daher sollte auch die Holzbrücke am Freizeitpark, nahe den Schwarzbachhallen, damit ausgerüstet werden, die im Sommer vornehmlich von Besuchern des Parkbades genutzt wird.

Im Herbst 2016 begannen die Umbauarbeiten, wobei auch die mittlerweile morsch gewordenen Geländer erneuert werden sollten. „Im Zuge der Bauarbeiten hat sich jedoch herausgestellt, dass auch die Tragkonstruktion der Brücke, die aus Holz besteht, sanierungsbedürftig ist. Das war zunächst von außen nicht sichtbar“, informiert Deimantas Bukotas vom Fachbereich Bauen, Planen und Liegenschaften. Ein Sachverständiger musste beauftragt und nach Erstellung des Gutachtens ein geeigneter Fachbetrieb gefunden werden.

Inzwischen neigen sich die Bauarbeiten dem Ende zu. Bereits in der vergangenen Woche sind die Holzbauarbeiten beendet worden, sagt der Erste Beigeordnete Franz Jirasek. Auch der rutschfeste Bodenbelag ist fertig. In dieser Woche wird das Geländer aus glasfaserverstärktem Kunststoff, das nun widerstandsfähiger als das alte Holzgeländer und überdies wartungsfrei ist, noch braun gestrichen. Dann werden nur noch Restarbeiten zu erledigen sein.

Für Belag- und Geländeerneuerung, die Kosten für Gutachter und die Holzbausanierung hat die Gemeinde knapp 30 000 Euro ausgegeben. „Zur Freiluftsaison ist die Brücke runderneuert – und bei jedem Wetter begeh- wie per Fahrrad befahrbar“, verspricht Rathaussprecherin Tina Schehler.

(ulk)
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