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Veranstaltung: Marktweinproben werden fortgesetzt: Eintrittskarten sind wieder begehrt

Die Marktweinprobe – wie hier auf einem Foto aus dem Jahr 2006 – war in Hochheim ein gesellschaftliches Ereignis. 	Archivfoto: Hans Nietner Die Marktweinprobe – wie hier auf einem Foto aus dem Jahr 2006 – war in Hochheim ein gesellschaftliches Ereignis. Archivfoto: Hans Nietner
Hochheim. 

In den 70er und 80er Jahren waren sie auf dem Höhepunkt angelangt, die Termine waren damals wichtige gesellschaftliche Ereignisse: die Rede ist von den festlichen Marktweinproben. An zwei Tagen kamen über 1000 Besucher im Rahmen des Hochheimer Marktes in die Sporthalle am Weiher. In den späteren Jahren wurden die Marktweinproben dann ein Opfer der schlechten Finanzlage der Wein- und Sektstadt. Sie wurden ersatzlos gestrichen. Die letzten Probentermine wurden im Jahr 2007 ausgerichtet. Verschiedene Überlegungen und Versuche, Ersatzveranstaltungen auf die Beine zu stellen, waren nicht erfolgreich. Im Jahr 2015 erfolgte der Versuch, die Weinproben wiederzubeleben. Allerdings wurde dazu ein neuer Ausrichtungsort ausgesucht. Das katholische Vereinshaus in der Wilhelmstraße war es nun. Liefen die ersten beiden Probetermine noch arg schleppend an, so hat sich dies nun gewandelt. Die Eintrittskarten, die pro Person 25 Euro kosten, sind wieder begehrte Objekte geworden.

In der Zwischenzeit hat die Stadt Hochheim für die Finanzierung der beiden Weinprobierabende zwei Sponsoren gewinnen können. So geht die rund 14 000 Euro teure Veranstaltung einschließlich der Einnahmen aus dem Kartenverkauf plus minus null auf, wie Bürgermeister Dirk Westedt (FDP) auf Anfrage erklärte. „Im Vorjahr kamen über 380 Besucher, das ist erfolgreich gewesen. Wir wollen das weiter fortsetzen“, bekräftigte der Rathauschef. Zumal die Teilnahmekarten eben relativ schnell verkauft worden seien. Allerdings ist dies alles kein Vergleich zu früheren Zeiten, in denen es bereits einige Wochen vor den Probierabenden einen regelrechten Run auf die Eintrittskarten gab. Die Termine sind jeweils im November, das genaue Datum steht noch nicht fest.

(meh)

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