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Neues "Steyer-Kreuz" ist einer von vielen Erfolgen

Die "Bürger für Hornau" sind mit einigen Projekten zufrieden. Für 2012 soll der Schwerpunkt auf dem Platz an der alten Dorfwaage liegen.
Endlich wieder ein Hingucker: Das Kreuz an der Ecke Hornauer/Königsteiner Straße wurde in diesem Jahr aufwendig restauriert.	Foto: Knapp Endlich wieder ein Hingucker: Das Kreuz an der Ecke Hornauer/Königsteiner Straße wurde in diesem Jahr aufwendig restauriert. Foto: Knapp
Hornau. 

Seit knapp drei Jahren gibt es die "Bürger für Hornau". In dieser kurzen Zeit haben sie viel bewegt – auch einige ihrer aktuellen Projekte wurden in diesem Jahr umgesetzt. Dazu zählt unter anderem die Restaurierung des Sandsteinkreuzes am alten Ortseingang Königsteiner/Hornauer Straße (Foto). Einige Bürger hatten den Verein auf den schlechten Zustand aufmerksam gemacht. Das 1901 vom Neuenhain Steinmetz Adam Krall errichtete "Steyer-Kreuz" wurde schließlich restauriert und konserviert – für immerhin einige tausend Euro. Die Rechnung zahlte der Verein, wobei er Spenden und Hilfen bei der Ausführung der Arbeiten erhielt. Das Kreuz wurde zu Ehren von Peter Steyer und dessen Ehefrauen Maria Steyer sowie später Regine Steyer errichtet – in Erinnerung an 1968, als Peter und Maria Steyer heirateten.

Alles klar beim Weg

Froh sind die "Bürger für Hornau" außerdem, dass die Liederbachbrücke der Rotlintallee jetzt ebenfalls saniert wurde. Eine Rundbank konnte der Club dank weiterer Gelder von Stadt und Jagdgenossenschaft am Bergfriedhof aufstellen. Noch offen ist für den Verein der Kirchweg von Hornau zum Kloster (wir berichteten). In der zum Teil heftigen Diskussion meldeten sich die "Bürger für Hornau" ebenfalls zu Wort und können nun mit der neuen Lösung leben. Sie hoffen, dass der Weg "in nächster Zeit" gebaut werden kann. Ein Schwerpunkt im kommenden Jahr soll in jedem Fall der Platz an der alten Dorfwaage werden, den die Gruppe um den Vorsitzenden Dieter Trippe wieder herrichten möchte. Sie hoffen nicht, dass dieses Vorhaben den Sparbemühungen der Stadt zum Opfer fällt. Wenig Gutes befürchtet der Verein dagegen bei der Planung des Platzes am Hornauer Vereinshaus, da "offenkundig Etatkürzungen bei der Ortskernsanierung anstehen". Hier wollen die "Bürger für Hornau" noch einmal nachfragen – sie würden dann aber dem Standort Dorfwaage die Priorität einräumen.

Einen Erfolg können die "Bürger für Hornau" dagegen bereits im Internet vermelden. Die Homepage hat einen "frischen Anstrich" bekommen. Hier gibt es unter www.buerger-fuer-hornau.de vor allem Fotos aus den alten und heutigen Stadtteil zu sehen. Bernhard Paha kümmert sich künftig um die Seite im Netz. Er wohnt zwar in Frankfurt, ist aber seiner alten Heimat noch sehr verbunden. Bereits jetzt weist der Verein schon auf seine Mitgliederversammlung hin: am 15. März, 19.30 Uhr, im Gasthaus "Zum Taunus". wein

(Frank Weiner)
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