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Nieder Chöre auf der Bühne

Zum ersten Mal seit etwa 20 Jahren war die „Volksmusik im Beunehof“ nicht mit gutem Wetter gesegnet. Die Teilnehmer und Veranstalter suchten Zuflucht unter dem Dach der Evangelischen Kirche.
Das Blasorchester Höchst, der Nieder Shantychor und der Männerchor des Stadtteils bestritten das Programm. Foto: Maik Reuß Das Blasorchester Höchst, der Nieder Shantychor und der Männerchor des Stadtteils bestritten das Programm. Foto: Maik Reuß
Nied. 

Der Nieder Vereinsring ist flexibel. Am Sonntag war das auch dringend notwendig, schließlich drohte die traditionelle „Volksmusik im Beunehof“ ins Wasser zu fallen. Kurzerhand reagierten die Veranstalter und verlegten die gemütliche Zusammenkunft in die evangelische Kirche. Ganz so großer Andrang wie in den vergangenen Jahren herrschte dennoch nicht. Nicht alle Plätze in der Kirche waren besetzt.

Wenig Platz in der Kirche

Kamen sonst immer rund 200 Besucher in den Beunehof, waren diesmal nur etwa halb so viele Gäste dabei. Auch der kulinarische Anteil der Veranstaltung musste in diesem Jahr knapper als üblich ausfallen - in der Kirche war einfach nicht genug Platz. Zumindest die Musiker, welche die gesamte Veranstaltung begleiteten, fanden ihren Platz und zwar dort, wo im Normalfall das Abendmahl in der Kirche abgehalten wird

Zur Eröffnung und zum Abschluss der Traditionsveranstaltung spielte das Höchster Blasorchester. Das Blasorchester ist nun bereits zum fünften Mal Teil der Veranstaltung des Vereinsrings.

Zwischen den einzelnen Teilen des Festes wechselten sich der Nieder Männerchor und der ebenfalls in Nied ansässige Shanty-Chor ab. Helmut Grohmann, Vorsitzender des Nieder Vereinsring, erklärt, dass die örtlichen Chöre die Chance bekommen sollen, sich zu präsentieren und vor Publikum ihre Kunst auf der Bühne zu zeigen. Die „Volksmusik im Beunehof“ sei eine Veranstaltung „aus dem Stadtteil, für den Stadtteil,“ sagte Vereinsrings-Chef Grohmann.

Zahlreiche Ehrungen

Doch nicht nur für gemütliches, musikalisch begleitetes Beisammensein, sondern auch zur Ehrung langjährigen ehrenamtlichen Engagements wird die Veranstaltung vom Vereinsring genutzt. In diesem Jahr wurde die silberne Ehrennadel für zehnjährige Tätigkeit an Erika Müller von der Arbeiterwohlfahrt vergeben. Die goldene Nadel für ganze 20 Jahre ehrenamtlicher Vereinsarbeit bekamen Reiner Dietrich von der „Fränkie-Elf“, Engelbert Dominski vom Gewerbeverein, Helmut Grohmann von der SPD sowie Michael Joeckle von der CDU und Hilde Visosky vom Heimat- und Geschichtsverein. Außerdem gingen Ehrenteller an Willi Marschall und Alfons Rusko.

(npr)
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