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Filmtheater Valentin: Nur noch zu besonderen Anlässen

In den Kinos hat sich in den vergangenen Jahren die Technik stark verändert. Das betrifft auch das Filmtheater Valentin, in dem früher ein Filmprojektor lief, der so groß war wie ein Einkaufswagen.
Filmvorführer Ladislaus Weber zeigt ein kleines Stück eines alten Filmstreifens. Filmvorführer Ladislaus Weber zeigt ein kleines Stück eines alten Filmstreifens.
Höchst/Nied. 

Bis 2012 wurden im Filmtheater Valentin die Filme mit einem alten analogen Filmprojektor auf die Leinwand projiziert. Dieser Projektor war riesig. Der Projektor ist immer noch funktionstüchtig und steht in einem kleinen erhöhten Raum neben dem Kinosaal. Der Filmprojektor ist ungefähr so groß wie ein Einkaufswagen und aus Metall. Oben auf dem Filmprojektor ist die Filmspule befestigt. Dort ist der Filmstreifen aufgewickelt. Wenn man den Filmstreifen gegen das Licht hält, sieht man viele Bilder hintereinander. Der Film wird mit 25 Bildern pro Sekunde abgespielt, erklärt Ladislaus Weber, der Filmvorführer des Filmtheaters. Das ist so schnell, dass die einzelnen Bilder und Bewegungen für das Auge zu einem Film und flüssigen Bewegungen verschmelzen. Würde der Film langsamer abgespielt werden, dann würde das menschliche Auge die einzelnen Bilder sehen, also abgehackte Bewegungen.

Mittlerweile werden die Filme aber digital gezeigt. Das heißt: Sie sind nicht mehr auf Filmmaterial. Der Projektor kommt nur noch bei besonderen Gelegenheiten zum Einsatz.

Ikra Ahmed, Anil Can Boral, Sarah Boussouf, Gerald Mensah, Paula Schäfer, Yoel Tsegaye, Yaasini Yasodharan

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