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Obst gegen Fast-Food

Das Thema Ernährung hat die Klasse 4 e der Robert-Blum-Schule Höchst mit Lehrerin Patricia Swierczynski für ihren Zeitungsbeitrag beim Projekt Zeitung in der Grundschule (ZING) gewählt.
Mit allen Waffen: Eine Ananas kämpft gegen eine Schokolade – gezeichnet von Lorena Udovc Rodriguez und Ali Husayn. Bilder > Mit allen Waffen: Eine Ananas kämpft gegen eine Schokolade – gezeichnet von Lorena Udovc Rodriguez und Ali Husayn.
Höchst. 

Viele Menschen ernähren sich ungesund, und das sieht man insbesondere im Fernsehen oder im Internet. Dazu zählen auch Menschen aus Deutschland. Doch woran liegt das? Einige Schüler der Klasse 4 e der Robert-Blum-Schule informierten sich bei einer Diabetesberaterin, im Internet sowie in Zeitschriften insbesondere darüber, wie viele Kalorien ein Burger und ein Döner haben, welches Obst wie viele Kalorien hat, ob es gesunden Zucker im Obst gibt und wie sich ein Bodybuilder ernährt.

Laut der Webseite „Zentrum der Gesundheit“ besuchen jeden Tag 64 Millionen Kunden eine der 32 737 McDonald’s-Filialen, die sich mittlerweile schon in 117 Ländern ausgebreitet haben. McDonald’s, Burger King und andere Fast-Food-Ketten bieten Burger, Pommes und andere schnell zubereitete Speisen für einen raschen Verzehr an. Doch schnelles Essen ist ungesund, weil man leicht zu viele Kalorien isst.

So enthält beispielsweise ein Big King XXL Burger von Burger King pro 100 Gramm 265 Kalorien. Bei einer Portion von 357 Gramm sind es knapp 1000 Kalorien, die man auf einmal zu sich nimmt. Bestellt man hinzu noch eine kleine Portion Pommes mit 278 Kalorien und isst einen Schokoladenmuffin mit 418 Kalorien zum Nachtisch, so kommt man schnell auf 1696 Kalorien.

Ein Döner sieht zwar auf den ersten Blick eventuell ein bisschen gesünder aus, weil er eine Salatbeilage hat, doch ist er mit knapp 600 Kalorien pro Portion kein kleiner Snack. Je mehr Salat auf dem Döner ist, umso gesünder wird er laut Kalorien-guide.de. Aus diesem Grund sollten lieber Salat, Obst, Gemüse und Vollkornprodukte statt Pommes, Pizza, Burger oder Döner auf unseren Tellern sein. Denn je öfter man ungesund isst, desto dicker wird man, weil man meistens viel zu viele Kalorien isst.

 

Unbegrenzt Obst?

 

Zu einer gesunden Ernährung gehören täglich fünf Portionen Obst, Salat oder Gemüse, weil sie viele Vitamine und wichtige Nährstoffe enthalten, die der Körper braucht. Doch was ist gesünder – Obst oder Gemüse? Obst ist gesund, weil es oft wenige Kalorien hat. So haben beispielsweise 100 Gramm Erdbeeren oder Himbeeren nur 32 Kalorien, und die Baumstachelbeeren haben knapp 25 Kalorien. Auch beim Obst muss man vorsichtig sein. Es gibt Obstsorten wie Avocados mit 160 Kalorien pro 100 Gramm oder die Bananen mit knapp 90 Kalorien pro 100 Gramm. Zudem darf nicht vergessen werden, dass im Obst auch Zucker ist. Daher sollte nicht unbegrenzt Fruchtzucker verzehrt werden. Aber warum ist Zucker ungesund? „Zucker ist giftig!“, schallt es sogar aus allen Ecken des Internets. Viele Diät-Konzepte führen dies beinahe als Wahlspruch an vorderster Stelle. Zucker ist nicht gesund, weil der Körper den Zucker, den er zu viel hat, in Fett verwandelt. Außerdem macht Zucker süchtig. Im Jahr 1800 aßen die Menschen pro Jahr weniger als fünf Kilogramm Zucker pro Person.

Heute sind es fast 70 Kilogramm pro Person. Man möchte also immer mehr davon essen. Das verursacht außerdem Karies. Dass das regelmäßige Essen von Zucker allerdings auch zu erhöhtem Bluthochdruck führt und gleichzeitig das Risiko erhöht, an Krebs, Osteoporose, Alzheimer oder Arthrose zu erkranken, wissen die Wenigsten.

Wer sich also gesund ernähren möchte, sollte seinen Vitamin- und Ballaststoffbedarf auch mit Gemüse abdecken und nicht nur mit Obst. Die Diabetesberaterin Claudia Leippert gibt den Tipp: „Es ist gut, zwei bis drei Portionen Gemüse und zwei bis drei Portionen Obst zu essen.“

Lorena Udovc Rodriguez, Hamza Hamidovic, Jumuah Shaheen, Julian Ellinghausen, Ali Husayn und Ihab Abu-Damos

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