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Nicht barrierefrei: Personalengpass im Rathaus verzögert Modernisierung des Bahnhofs

Abrissreif ist er nicht. Er tut seinen „Dienst“. Aber ein Vorzeige-Bahnhof ist der Haltepunkt Eschborn-Mitte an der Schwalbacher Straße nicht.
Die Züge am Bahnhof Eschborn-Mitte sind nur über einen Mittelbahnsteig erreichbar. Foto: Hans Nietner Die Züge am Bahnhof Eschborn-Mitte sind nur über einen Mittelbahnsteig erreichbar.

Abrissreif ist er nicht. Er tut seinen „Dienst“. Aber ein Vorzeige-Bahnhof ist der Haltepunkt Eschborn-Mitte an der Schwalbacher Straße nicht. Das größte Manko ist: Der Bahnhof ist nicht barrierefrei. Die Züge Richtung Kronberg/Bad Soden und Frankfurt halten an einem Mittelbahnsteig. Wer ihn erreichen will, muss einmal eine Treppe hinunter und einmal eine Treppe hinauf. Rollstuhlfahrer haben das Nachsehen. Leute mit Kinderwagen oder Fahrrad quälen sich ab.

Zwar hat die Stadt Eschborn die millionenschwere Modernisierung seit vielen Jahren auf dem Radar. Es gibt recht präzise Überlegungen, wie der Bahnhof umgestaltet werden kann (wir berichteten). Doch während das Verfahren anfänglich bei der Deutschen Bahn feststeckte, ist es nun die Stadt, die nicht beikommt. Daran ändert sich so schnell nichts. Das hat Bau- und Planungsdezernent Adolf Kannengießer (SPD) im Bau- und Umweltausschuss bekräftigt. Der für das Bahnhofsprojekt zuständige Rathaus-Mitarbeiter sei ausgeschieden, die Stelle ausgeschrieben. Kannengießer hofft auf eine baldige Einstellung, „so dass wir die nötigen Planungen vorantreiben können“. Bis zur Sanierung werden jedoch noch etliche Jahre vergehen.

(ask)

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