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Schmankerl im Kultkino mit Herz

Die Klassenlehrerin Eva-Marie Vetter und die Klasse 4 a der Fridtjof-Nansen-Schule in Nied haben sich im Rahmen des Projektes Zeitung in der Grundschule das Filmtheater Valentin in Höchst für einen Pressetermin ausgesucht. Hier berichten nun die ZING-Nachwuchsreporter in Wort und Bild.
Holger Ziegler (links) vor der Leinwand im Filmtheater Valentin, auf der gerade eine Filmszene zu sehen ist. Ziegler ist für die Programmauswahl verantwortlich. Bilder > Holger Ziegler (links) vor der Leinwand im Filmtheater Valentin, auf der gerade eine Filmszene zu sehen ist. Ziegler ist für die Programmauswahl verantwortlich.
Höchst/Nied. 

Wenn man reinkommt, sieht es fast so aus wie in einer großen Altbauwohnung mit hohen Decken – nur mit Kinostühlen im Flur und einer Bar und farbenfrohen Bildern an der Wand und einem gemütlichen kleinen Kinosaal mit 50 Plätzen.

Das Filmtheater Valentin gehört zu Höchst. Seit nunmehr 21 Jahren ist es untrennbar mit dem Stadtteil verbunden. Angefangen hat alles 1994 in der Windthorststraße in einem alten Kasernen-Kino. Der Kinosaal, der Platz für 240 Zuschauer bot, hatte eine besondere Ausstattung: Eine Bühne für Theater und eine Leinwand zum Herunterziehen, um Filme zu gucken – ein Filmtheater eben. Karl Valentin, Komiker und Filmemacher aus den 1930er Jahren, habe das Team des Programmkinos damals in der Namensgebung inspiriert, erzählt Werner Rosmaity, Leiter des Filmtheaters Valentin. Seit August 2012 befindet sich das Kino im Höchster Bolongaropalast. Alles ist dort ein bisschen kleiner, aber mit genauso viel Herz. Das Team von zehn Mitarbeitern haucht dem familiär wirkenden Kino das Leben ein. So ist das Filmtheater schon lange kein Geheimtipp mehr. Wer außergewöhnliche Filme mag, ist hier richtig. Das Kultkino zeigt Filme, die in den großen Kinos nicht zu sehen sind. Sowohl für Erwachsene als auch für Kinder gibt es ein umfangreiches Programm. Eine sehenswerte Seltenheit sind die Kurzfilme, die vor jedem Hauptfilm als Schmankerl gezeigt werden. „Dass wir ein gesamtkulturelles Konzept haben“, spiegelt sich in den vielfältigen Sonderveranstaltungen wider, erläutert Holger Ziegler vom Kino-Team. Derzeit gibt es in den Räumen des Filmtheaters eine Bilderausstellung der Kelkheimer Künstlerin Susann Grützner. Auch kulinarisch wartet das Filmtheater auf: Von Zeit zu Zeit lädt es zu einem Frühstücksbüfett mit anschließendem Kinofilm ein.

Auch außerhalb der eigenen Räume ist das Kino aktiv. Seit zehn Jahren lockt die „Traumfabrik“ jedes Jahr Kinobegeisterte am ersten Novemberwochenende in den Industriepark Höchst. Dort werden vor der besonderen Kulisse des Peter-Behrens-Bau alte Stummfilme zum Beispiel mit Charly Chaplin gezeigt. Wie in früheren Tagen werden bei diesen Vorstellungen Filmmusik und Geräusche live gespielt. Der Eintritt ist frei. Die Karten gibt es dann bei Infraserv.

Melisa Cavindir, Maryam Hanafy Jasmin Saini, Viktoria Schwab Mina Sen und Mehlika Yilmaz

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