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Staus sind rund ums Gewerbegebiet Süd an der Tagesordnung: Schon wieder eine Baustelle

Von Die Schleifen, die die beiden Landesstraßen 3005 und 3006 verbinden, sind marode. Hessen Mobil will die Reparatur- und Erneuerungsarbeiten in verkehrsarme Zeiten legen. Am Montag geht’s los. Die Kosten belaufen sich auf eine Million Euro.
Ein Schild zeigt’s: Die Sanierung der Rampe Richtung Eschborn-Ost steht bevor. Aber noch überklebt ein Streifen den Hinweis auf die Umleitung. Denn die Arbeiten beginnen erst am Montag, 21.August. Foto: Hans Nietner Ein Schild zeigt’s: Die Sanierung der Rampe Richtung Eschborn-Ost steht bevor. Aber noch überklebt ein Streifen den Hinweis auf die Umleitung. Denn die Arbeiten beginnen erst am Montag, 21.August.
Eschborn. 

Auch das noch. Schon die Arbeiten an den zwei künftigen Kreiseln verschärfen die Verkehrsprobleme in Eschborn. Sie sind nicht beendet, da nahen die nächsten Baustellen vor den Toren des Gewerbegebietes Süd. Betroffen ist der Knotenpunkt, an dem die beiden Landestraßen 3005 und 3006 zusammenlaufen (Sossenheimer Straße). Hessen Mobil, das Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes, hat vor, fünf Rampen zu sanieren. Nach Angaben von Pressesprecher Stefan Hodes nimmt sein Haus gut eine Million Euro in die Hand, um Risse, Unebenheiten und Schlaglöcher zu beseitigen.

„In einigen Rampen ist der Asphaltaufbau unterdimensioniert“, informiert Hessen Mobil auf Anfrage unserer Zeitung. Ihr Zustand sei „ziemlich schlecht“, bestätigt Jürgen Draschner, Leiter des Fachbereichs 6 (Verkehr, Sicherheit und Umwelt) im Eschborner Rathaus. Hessen Mobil knöpft sich die Rampen allerdings nicht auf einmal, sondern nacheinander vor.

Fünf Tage dauert’s

Am Montag, 21. August, geht’s los. Für die erste Rampe veranschlagt Hessen Mobil fünf Tage. Es handelt sich dabei um die 382 Meter lange Schleife, die – stadtauswärts gesehen – von der Sossenheimer Straße in Richtung Eschborn Ost, Steinbach und Oberursel führt. Die Rampe bleibt bis einschließlich 25. August gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert. Sie führt über die Autobahn (A 5). Schon jetzt stehen Hinweisschilder entlang der Straße.

Jürgen Draschner rechnet damit, dass die Sperrung keine großen Auswirkungen hat. Denn die Rampe, die Hessen Mobil nächste Woche saniert, werde augenblicklich wenig frequentiert. Das hat damit zu tun, dass die Sossenheimer Straße in Höhe des großen Hochhauses („Panorama-Haus“) voll gesperrt ist: Von der Eschborner Innenstadt aus erreichen keine Fahrzeuge diese Kreuzung. Nur Autos, die über die L 3005 von Eschborn Ost, Steinbach und Oberursel sowie Rödelheim kommen, können am Knotenpunkt abbiegen und die Sossenheimer Straße dann Richtung Gewerbegebiet Süd/Camp-Phönix-Park befahren. Dass sie gleich wieder in die Gegenrichtung auf die Landesstraße fahren, ist unwahrscheinlich. Sollte es nächste Woche jemand vorhaben, muss er auf die Umleitung ausweichen.

Keine Erweiterung

Hessen Mobil wird die Rampen sanieren. „Es findet keine Erweiterung der Fahrbahnen statt“, betont Stefan Hodes auf Nachfrage. „Die Fahrbahnen bleiben, wie sie sind.“

Das Kreisblatt hätte gerne erfahren, wann die vier anderen Rampen hergerichtet werden. Doch Hessen Mobil machte dazu gestern keine näheren Angaben. Hodes: „Die Sanierung der anderen Rampen erfolgt zu verkehrsarmen Zeiten an verlängerten Wochenenden, möglichst auch unter Einbeziehung von Feiertagen.“ Sobald die Arbeiten für die restlichen Rampen terminiert seien, „wird dies den Medien bekanntgegeben“.

Die Stadt Eschborn hat ihre Hausaufgaben noch nicht erledigt. Zwischenzeitlich sah es so aus, als würden sich die Arbeiten an den beiden neuen Kreisverkehren verzögern. Aber nach Jürgen Draschners Auskunft befinden sie nun doch wieder im Zeitplan. Wie berichtet, gestaltet die Stadt die Kreuzung Sossenheimer/Berliner/Hamburger Straße um. Dadurch fließen Autos aus dem Gewerbegebiet Eschborn Süd lediglich an zwei Stellen ab: Frankfurter Straße und Wilhelm-Fay-Straße. Gerade im Feierabendverkehr stauen sich die Autos. Es gibt lange Wartezeiten an den Ampeln. Autofahrer hadern, ein Pendler berichtete neulich, er habe drei Stunden im Gewerbegebiet im Stau gestanden (Höchster Kreisblatt vom 9. Juni 2017).

Asphaltieren, markieren

Während der Ferienzeit lief die Sache nach Draschners Worten „relativ entspannt“ ab. Doch seit Montag herrscht auf den Eschborner Straßen wieder spürbar mehr Verkehr. Entlastung gibt’s erst ab Samstag, 26. August, 18 Uhr. Dann soll die Kreuzung Hamburger/Berliner Straße wieder freigegeben werden. Für den Tag zuvor sei es geplant, die Fahrbahn zu asphaltieren. „Die Markierungen wollen wir an dem Samstag vornehmen“, kündigte Jürgen Draschner am Donnerstag an. Mehrere Kolonnen seien am künftigen Kreisel an der Arbeit. Deswegen sei er optimistisch, dass der Zeitplan zu halten sei. Die Durchfahrt von der Sossenheimer Straße Richtung „Rapp-Kreuzung“, unter der Bahn-Unterführung hindurch, bleibt aber noch gesperrt. Denn der Umbau der „Rapp-Kreuzung“ (Götzenstraße/Hauptstraße) wird sich bis Mitte Oktober ziehen.

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