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Ständig im Einsatz

In ihrem ersten Jahr im Amt hatten die drei Stadtbrandinspektoren wenig Zeit sich einzugewöhnen. Die anstehenden Aufgaben forderten Nick-Oliver Kromer und seine beiden Stellvertreter von Anfang an.
Nick-Oliver Kromer Nick-Oliver Kromer
Bad Soden. 

Die Aufgaben für Stadtbrandinspektor Kromer sowie seine Mitstreiter Klaus Ulrich und Thomas M. Velten, werden im neuen Jahr sicherlich nicht leichter; nicht nur wegen der Planungen für die drei Feuerwachen. Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der drei Stadtteilwehren gab Stadtjugendfeuerwehrwart Denis Gärtig zum Beispiel bekannt, dass die Mitgliederzahl bei der Jugendfeuerwehr rückläufig ist. Vergangenes Jahr zählte sie "nur" 46 Jungen und Mädchen, in den Jahren davor waren es noch über 50.

"Tag der Yougend"

Ganz so wild ist der Rückgang zwar nicht, denn er ist auch darin begründet, dass einige Feuerwehrfrauen und -männern in den aktiven Einsatzdienst übernommen wurden, wie Pressesprecher Marc Bauer erklärt. Trotzdem soll dem Trend entgegengesteuert werden. Unter anderem ist ein "Tag der Yougend" geplant.

Die Jugendfeuerwehr sei ein Muss, so Bauer. Der Nachwuchs sichere schließlich die Zukunft der Feuerwehr. Beispielsweise das Konzept "Minifeuerwehr" soll schon die Kleinen für den Umgang mit Feuer fit machen.

Unabhängig davon muss die Sodener Wehr 2012 viel investieren. Denn auch die Feuerwehr muss technisch auf dem neusten Stand sein. Für die Umstellung auf Digitalfunk müssen Gelder zurückgelegt werden. Außerdem sind bauliche Maßnahmen in Bad Soden, Neuenhain und Altenhain geplant. Nicht zuletzt werden Gelder für ein neues Einsatzfahrzeug und den teilweisen Austausch der Brandschutzkleidung gebraucht.

Das Kommandofahrzeug wird aus dem städtischen Haushalt mit 40 000 Euro gefördert, dazu kommen Vereinsmittel. Trotzdem handele die Feuerwehr nach dem Motto "Sinnvoll – effektiv – wirtschaftlich – sorgsam!". Sie geht kostenbewusst mit ihren Budgets um, sagt Bauer. So betrug der Anteil der Sachkosten der Feuerwehr am städtischen Gesamthaushalt 2011 1,1 Prozent.

Weniger Einsätze

Was die Rettungshundeeinheit betrifft, konnten erste positive Erfahrungen gemacht werden. Seit 1. Dezember 2011 ist sie zur Probe im Einsatz. "Durch die gute Zusammenarbeit mit Polizei und anderen Feuerwehren hat sich die Einheit gut im Main-Taunus-Kreis integriert", gibt Bauer Auskunft.

Insgesamt gab es 2011 rund 20 Prozent weniger Einsätze als im Vorjahr. 374 Mal rückte die Feuerwehr aus. Der Rückgang könnte damit begründet sein, dass es im vergangenen Jahr kaum schwere Unwetter gab. Zudem sind Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen zurückgegangen, weil beispielsweise die Kliniken des Main-Taunus-Kreises ihren technischen Standard verbessert haben. Zunehmend werden allerdings mutwillig gelegte Kleinbrände registriert.

40 Jahre dabei

Bei der Jahreshauptversammlung der Blauröcke wurde wieder geehrt. Peter Geis bekam die Ehrenmedaille des Nassauischen Feuerwehrverbands in Gold. Eine Anerkennungsprämie für zehn Jahre Dienstzeit erhielt Patrick Junggebauer, für 20 Jahre Armin Best, Dr. Stefan Heigenmooser und Jens Zimmermann. Markus Gottschalk, Thomas Kilb, Dieter Schneider und Klaus Ulrich wurden wegen ihrer 30-jährigen Dienstzeit ausgezeichnet. Ganz 40 Jahre ist Klaus Buch dabei, dieser erhielt ebenfalls eine Anerkennungsprämie.ccm

(ccm)
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