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Schwerpunkt Familien: Treff am Rathausplatz soll ein „Haus der Begegnung“ werden

Von Das Konzept für den Treff am Rathausplatz steht. Das Stadtparlament hat den Vertrag mit dem Betreiber abgesegnet.
Der Mehrgenerationentreff am Rathausplatz soll am 1. November seinen Betrieb aufnehmen. Foto: Hans Nietner Der Mehrgenerationentreff am Rathausplatz soll am 1. November seinen Betrieb aufnehmen.
Flörsheim. 

Am 1. November soll der Mehrgenerationentreff am Rathausplatz 6 seinen Betrieb aufnehmen. Die Stadtverordneten haben dem vorliegenden Konzept für die Einrichtung zugestimmt. Das ist die Grundlage für einen Betreibervertrag mit der IFB-Stiftung.

Vieles, was künftig in dem Treff passiert, muss noch ausgearbeitet werden. Dies liegt daran, dass künftige Nutzer an der Entwicklung von Angeboten beteiligt werden. Was die Flörsheimer grundsätzlich in den Räumen erwartet, geht jedoch aus dem Konzept des künftigen Betreibers hervor.

Die Wiesbadener Stiftung „Inklusion durch Förderung und Betreuung“ (IFB) soll künftig die Leitung des Treffpunktes übernehmen. In seinem Entwurf beschreibt der Verein die neue Flörsheimer Anlaufstelle als ein „Haus der Begegnung“, das lokale Angebote schafft und vernetzt. Die Beziehungen zwischen den Generationen sollen dabei gestärkt werden.

Zukunftsweisend

In einem Leitgedanken bezeichnet der Betreiber bedarfsorientierte Angebote und einen generationsübergreifenden Ansatz als „zukunftsweisenden Schritt“ für die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit.

Die IFB stellt sich die Realisierung in zwei Stufen vor: Zunächst ermitteln und analysieren Mitarbeiter vor Ort den Bedarf in Form von Wünschen und Ideen. Inhalte sollen von Flörsheimern an das Team herangetragen werden. Im nächsten Schritt will die Stiftung die entstandenen Angebote vertiefen und auswerten. Beide Stufen sollen im regelmäßigen Austausch mit dem Amt für Jugend, Soziales und Kultur erfolgen.

Da die Räume über eine Küche verfügen, können Angebote von Beratungen oder Vorträgen bis zu Kochstunden reichen. Die IFB sieht ihre Aufgabe darin, einen Informations- und Erfahrungsaustausch zu koordinieren. Der Betreiber verwaltet den Treff als Veranstaltungsort mit Schwerpunkt auf Senioren und Familien. Die Mitarbeiter kümmern sich darum, Angebote kurzfristig und flexibel in das Programm einzubinden. Die IFB-Stiftung bezeichnet den Mehrgenerationentreff als eine fachkompetente Beratungsstelle. Der Rathausplatz 6 soll eine niedrigschwellige Anlaufstelle für die Vorschläge von Bürgern und Einrichtungen sein.

Ehrenamtliche mit dabei

Darüber hinaus möchte die IFB aktiv bürgernahe Angebote in Abstimmung mit dem städtischen Amt für Jugend, Soziales und Kultur entwickeln. Zu den Aufgaben der Mitarbeiter gehören künftig die Raumvergabe, die Kooperation mit Vereinen und Firmen sowie die Vernetzung von Angeboten, die bereits in Flörsheim existieren.

Der Betreibervertrag zwischen Stadt und IFB regelt Personalkosten, Betriebszeiten, Kosten und Finanzierung. Im Personalkonzept sind eine Leitungsposition und zwei koordinierende Mitarbeiter vorgesehen. Neben- und ehrenamtliche Kräfte sollen ebenfalls eingebunden werden. Flörsheimer können den Treff an fünf Tagen in der Wochen besuchen. Er soll von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16.30 Uhr geöffnet sein. An zwei dieser Tage ist eine zusätzliche Öffnung bis 22 Uhr vorgesehen. Der Vertrag hat zunächst eine Laufzeit von drei Jahren.

Die IFB-Stiftung ist künftig am Flörsheimer Rathausplatz stark aufgestellt. Neben der Leitung des Mehrgenerationentreffs zieht die Tochtergesellschaft „Zuhause Mobil“ mit ihrem Büro in den Neubau ein. Außerdem bewirtet die IFB das gegenüberliegende Restaurant „Die Henne lacht“ und die Flörsheimer Kulturscheune.

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