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Vereine erobern den Schulhof

Seit dem frühen Nachmittag drängen sich beim Nieder Stadtteilfest auf dem Hof der Niddaschule die Glücksritter am Stand des 1.
Nied. 

Seit dem frühen Nachmittag drängen sich beim Nieder Stadtteilfest auf dem Hof der Niddaschule die Glücksritter am Stand des 1. Nieder Carneval Clubs, drehen am Glücksrad und scharen sich um die Tombola. Zwei Stunden später darf sich Hilde Raskow zu den umschwärmten Frauen auf dem Fest zählen - zumindest bei den Männern, die gerne abheben. Das ist nämlich eigentlich gar nichts für Hilde Raskow: „Ich dachte, mich laust der Affe, als ich vom Hauptpreis erfuhr. Mich kriegt bei meiner Flugangst doch niemand in einen Heißluftballon“, rief sie verwundert.

Gleich nebenan spielten Oliver Owira und seine Freunde Blitzschach, nahmen den Wettkampf nicht nur mit dem Gegner, sondern auch dem bedrohlich grauen Himmel auf. „Ein Spiel dauert etwa zehn Minuten, so geht es schneller reihum und jeder kommt dran“, erklärte Owira. Derweil gab die Freiwillige Feuerwehr an der Spritzwand den Wettkampf auf, als sich die Schleusen des Himmels öffneten.

„Inzwischen ist es für uns eine Ehre und eine liebgewordene Tradition, Gastgeber für das Nieder Stadtteilfest zu sein“, freute sich Andrey Tomm, Vorsitzender des Fördervereins der Niddaschule. Trotz der Wetterlaunen blieb den Nieder Vereinen an 17 Ständen und auf der Bühne genügend Zeit für ein abwechslungsreiches Programm: Die Tanzgruppe der katholischen Gemeinde Sankt Markus führte amerikanische Countrytänze vor, die Garden und Solotänzer des Nieder Carnevalclubs erfreuten mit ihren närrischen Formationen.

„Der Hof der Niddaschule bietet uns eine vertraute Atmosphäre, außerdem können wir hier auch Musik spielen, ohne Anwohner zu stören“, unterstrich der Vorsitzende des Vereinsrings Helmut Grohmann. „Früher feierten wir in der Schmidtbornstraße, wo sich auch noch viele Geschäftsleute beteiligten. Doch dann ließ die Beteiligung nach.“ Also zog das Fest auf den Schulhof um, wo sich die Vereine neue Ideen überlegte: Die Stadtmission Nied etwa lud zum Fotoshooting im Bilderrahmen, die Fotografierten konnten die Ausdrucke gleich im Anschluss mitnehmen.

Besondere Neuigkeiten hatte übrigens der Heimat- und Geschichtsverein des Stadtteils dabei. Der Vereinsvorsitzende Wolfgang Lampe stellte beim Stadtteilfest die neuen Publikationen über das Bootshaus Schlott und die Gelatinefabrik in Nied und Höchst 1863-1903 als Vorabdruck vor. „Das Buch wird dann zum Weihnachtsmarkt erscheinen“, erklärte die Autorin Brigitte Pollert.

(Robin Göckes)
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