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Viele schwedische Töne

Der Griesheimer Musiksommer endete am Wochenende mit dem Konzert des schwedischen A-Cappella-Chors „Svensk Ton“ in der Segenskirche. Die Veranstalter blicken zufrieden auf die Reihe zurück.
Der A-Cappella-Chor „Swensk Ton“ aus der Nordweststadt war zum Abschluss des Musiksommers in Griesheim zu Gast.	Foto: Maik Reuß Der A-Cappella-Chor „Swensk Ton“ aus der Nordweststadt war zum Abschluss des Musiksommers in Griesheim zu Gast. Foto: Maik Reuß
Griesheim. 

Grün, blau, gelb und rot leuchten die T-Shirts der Sänger. Sie stehen in der Segenskirche in Griesheim; die farbenfrohe Gruppe bringt ein wenig Sommer mit in die Kirche an der Alten Falterstraße. Doch gleich das erste Lied handelt von einem bekannten Gesicht der vergangenen Wochen: Mit dem Titel „Hey Rain“ (Hallo Regen) eröffnete der deutsch-schwedische A-Cappella-Chor „Svensk Ton“ das Abschlusskonzert des Griesheimer Musiksommers.

„Die Musik ist sehr stimmungsvoll“, sagt Beate Steiber (51). „Ich bin begeistert von der Harmonie.“ Zusammen mit ihrem Mann Peter Steiber (54) ist sie sogar aus Bad Nauheim in die Segenskirche gekommen, um das Konzert zu hören. „Eine Freundin von mir singt im Chor mit“, verrät sie. „Die Musiker haben eine selten gehörte Qualität“, urteilt Peter Steiber, der selbst auch Musiker ist. „Die einzelnen Stimmen sind sehr gut verbunden. Der Gesang ist ein fein und exakt gewobener Klangteppich.“

Renate Wienecke (67) aus Nied war auch schon bei den anderen Konzerten des Griesheimer Musiksommers. „Ich kannte den Chor vorher nicht, finde ihn aber sehr gut.“ Das Konzept des Musiksommers gefalle ihr. Durch diese Veranstaltung würde man auch Chöre aus Frankfurt kennenlernen, die man sonst nicht erlebe. „Ich finde es schade, dass wir so etwas nicht in Nied haben“, sagt sie.

Rund 120 Besucher waren zum Konzert des deutsch-schwedischen Chors, der in der Nordweststadt probt, gekommen. Fast alle Plätze in der evangelischen Kirche waren besetzt. „Mit soviel Andrang habe ich nicht gerechnet“, sagt Nils Kjellstrin, Leiter und Mitbegründer des Chors. „Svensk Ton“ ist seit mehr als 30 Jahren mit internationalen Sängern besetzt. Durch die kontinuierliche Arbeit sei der A-Cappella-Chor immer größer geworden, so Kjellstrin. „Wir sind auf Kompositionen spezialisiert, die nicht älter als 30 Jahre sind“, erklärt er. Ältere Lieder seien aber auch gerne gesehen, sagt er mit einem Lächeln.

Der Griesheimer Musiksommer fand bereits zum siebten Mal statt. „In den letzten Jahren hat sich die Veranstaltungsreihe fest etabliert“, sagt Birgit Kanz, Mitorganisatorin des Musiksommers und Kirchenvorsteherin. Den Erfolg zeigten die Künstler, die auf die Gemeinde zukommen, und einen Auftritt in der Veranstaltungsreihe anböten. „Wir haben auch vom Publikum eine sehr positive Rückmeldung bekommen“, sagt Kanz. Fünf bis sechs Konzerte werden während des Musiksommers zwischen April und Oktober veranstaltet. Mittlerweile hätten die Konzerte einen stabilen Publikumskern, so Kanz. Zu jedem Konzert seien rund 80 Besucher gekommen, schätzt sie.

Gesungen und gespielt wurden hebräische Musik, lateinamerikanische Barockmusik und ein Konzert eines Holzbläserensembles. Auch Sänger der Frankfurter Oper zeigten ihr Können. Die Konzerte veranstalte die Kirche, weil sie auch einen Bildungsauftrag habe, so Kanz. Um allen den Besuch zu ermöglichen, verlangten die Veranstalter für die Konzerte keinen Eintritt. „Aber wir sind auf Spenden angewiesen, um den Musiksommer finanzieren zu können.“

(npr)
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