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Wallau ist toll – aber kein To...

Wallau ist toll – aber kein Tollhaus Zu "Wallau wird zum Tollhaus" (Kreisblatt, 8. Januar):

Wallau ist toll –




aber kein Tollhaus

Zu "Wallau wird zum Tollhaus" (Kreisblatt, 8. Januar):

Als langjährige Kreisblattleserin bin ich von ihrem Artikel mit der reißerischen Überschrift "Wallau wird zum Tollhaus" schwer enttäuscht. Auch der Untertitel "immer neue Kapriolen" wird der Sache nicht gerecht. Tatsache ist, dass in Wallau lange nicht alle an einem Strang gezogen haben. Wenn sich nun und gerade wegen der früheren Querelen Bürger zu einer Bürgerinitiative zusammenfinden und so eine unabhängige Plattform schaffen, sollte man das doch als Chance begreifen! So wie der TV Wallau das auch vermittelt: wir verhandeln sachlich, aber wir freuen uns, wenn unsere Verhandlungsposition durch ein Engagement möglichst vieler Wallauer unterstützt wird. Ich war hocherfreut über die Chance, auch meinen Kindern (bald wahlberechtigt, bisher aber naturgemäß politisch eher uninteressiert) "gelebte Demokratie" vermitteln zu können – denn um nichts anderes handelt es sich! Bürger fühlen sich von ihren gewählten Vertretern missverstanden und nicht in ihrem Sinne vertreten, also tun sie ihre Meinung kund.

Dass sich die Führung des Vereinsringes zum Rücktritt entschlossen hat, lässt sich meiner Ansicht nach nicht mit der Arbeit der Bürgerinitiative begründen, die mit allen Wallauern ins Gespräch kommen will. Schade vielmehr, dass sich engagierte Wallauer ausgerechnet jetzt nicht mehr aktiv an der Gestaltung ihres Wohnortes beteiligen wollen, wo endlich einmal Einzelinteressen zurückgestellt werden und alle an einem Strang ziehen.

Von einem Tollhaus kann nicht die Rede sein – vielmehr finde ich Wallau und seine engagierten Bürger toll!

Gabi Schuchardt, Wallau

Der falsche




Zeitpunkt

Zum gleichen Thema: Der Rücktritt meiner Person als 1. Vorsitzender des Vereinsrings steht nicht im direkten Zusammenhang mit den Aktivitäten der Bürgerinitiative, sondern hat hauptsächlich persönliche Gründe. Grundsätzlich begrüße ich als Vater und Hallennutzer (Mitglied im TV Wallau) den Kampfgeist und Willen, etwas bewegen zu wollen. Einzig der Zeitpunkt der Aktivitäten wurde aus meiner Sicht falsch gewählt, da sich der TV Wallau zu diesem Zeitpunkt in offenen Verhandlungen mit der Stadt Hofheim befand. Schon im Workshop, an dem wir als Vereinsring teilnehmen durften, wurde mehrheitlich darauf hingewiesen, dass wir in Wallau mit drei Feldern nicht auskommen, da die Hallenkapazitäten heute schon an die Grenzen stoßen. Es geht also in erster Linie um das vierte Feld, was in irgendeiner Form finanziert werden muss. Ich möchte nur am Rande darauf aufmerksam machen, dass ein erheblicher Teil der Baukosten aus Bundes- und Landesfördermitteln finanziert werden kann, wenn ein Sportverein wie der TV als Bauherr auftreten würde. Für mich sind aber auch die Bedenken des TV-Vorstandes nachvollziehbar, da dieser letztlich in der Verantwortung steht, die finanziellen Möglichkeiten des Vereins auszuloten. Ich wünsche mir, dass die Verhandlungen zwischen Stadt und TV zu einer für alle Seiten tragbaren Lösung führen und die Zeiten der Fehlinformationen und Falschinterpretationen zu Ende sind. Majo Stoll, Wallau

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