Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Titelbild Mainova Marathon Laufsport - alles rund um den Mainova IRONMAN Frankfurt 2017 Frankfurt am Main 28°C

Wallauer fühlen sich verschauk...

Wallauer fühlen sich verschaukelt Zu "Sportler können sich freuen" (Kreisblatt vom 13.

Wallauer fühlen




sich verschaukelt

Zu "Sportler können sich freuen" (Kreisblatt vom 13. Dezember), der Berichterstattung über die neue MTS-Sporthalle:
Ein Schlag ins Gesicht für alle Wallauer Sportler: Während in Wallau das bestehende Angebot an Hallenflächen nach Plänen der Stadt und des Kreises um mehr als 25 Prozent verringert werden soll (weil kein Geld da ist), wird in der Kernstadt eine zusätzliche Sporthalle gebaut. Finanziert von Kreis und Stadt, zur Nutzung durch die Schule und den TV 1860. Liebe Sportler vom TV 1860, Euch sei diese Halle von Herzen gegönnt! Aber als Wallauer kommt man sich dann doch verschaukelt vor . . . Zumal auch noch die bestehende Halle des TV 1860 durch einen Zuschuss des Kreises in Höhe von 208 000 Euro saniert werden wird (Auch hier: Jedem Sportler des TV 1860 sei die Verbesserung der Hallensituation herzlich gegönnt!). In Wallau wird gleichzeitig die bestehende Schulturnhalle (Kreiseigentum) mit einem provisorischen Heizgerät ausgestattet, warmes Wasser gibt es gar keines mehr, und schon die Frage, ob denn auch die Umkleidekabinen der auch von Kleinkindern genutzten Halle geheizt werden können, war aus Kostengründen anfangs fraglich

Die Kosten für die Drei-Feld-Halle werden mit 5,7 Millionen Euro benannt – einschließlich Atrium, Solaranlage und Dachbegrünung. Erstaunlich günstig, für eine Halle in Wallau werden Zahlen von 8 Millionen Euro und mehr genannt (wenn überhaupt Zahlen genannt werden). Liebe Stadt, lieber Kreis, goldene Wasserhähne wollen wir keine – wir wollen einfach nur den bestehenden Sportbetrieb uneingeschränkt fortführen können.

Gabi Schuchardt,

Wallau

Vernünftiger




Mietpreis

Zu "Freies Parken bald vorbei", Kreisblatt vom 14. Dezember:

Ich hätte einen Vorschlag, wie man die vielen freien Plätze für Dauerparker attraktiver vermarkten könnte. Ich selbst hatte ein Jahr lang einen Dauermietvertrag über die HWB abgeschlossen, diesen Vertrag aber nach einem Jahr wieder gekündigt, weil mir die Miete von 65 Euro als Rentner einfach zu hoch war.

Ich weiß von vielen anderen Hofheimer Bürgern, dass sie bei einem vernünftigen Mietpreis zwischen 40 bis 50 Euro einen Mietvertag mit der Stadt abschließen würden. Meine Interventionen bei der HWB und der Stadt fielen allerdings bisher auf keinen fruchtbaren Boden. Lieber lässt man das Parkhaus jeden Abend zu 75 Prozent leer stehen.

Rudolf Kranz,

Hofheim

Die Spitze




des Eisbergs

Ein Leserbrief zum selben Thema:

"Die deutsche Politik neigt dazu, schwere Fehler gleich mehrfach zu machen, damit man diese auch wirklich beherrscht." Diese Erkenntnis von Professor D. Weirich gilt eindeutig auch für Hofheim. Dank des grandiosen Vertrags, den die Verhandlungskommission bestehend aus der Bürgermeisterin Gisela Stang, dem Ersten Stadtrat Wolfgang Exner, dem Baustadtrat Wolfgang Winkler und dem Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Vater mit der MIB ausgehandelt hatte, wissen wir, was Professor Weirich meinte. Die dort gemachten schlimmen Fehler sind aber für Hofheims Zukunft schwerwiegend. Mindestens 300 000 Euro Zuschuss für das Parkhaus statt der prognostizierten Einnahmen von jährlich etwa 200 000 Euro sind von der Stadt und damit letztlich vom Steuerzahler aufzubringen.

Diese Macher werden in die Geschichte Hofheims als die größten beratungsresistenten Schuldenmacher eingehen. Chinonplatz, Aldi-Gelände, Rosenberg-Hotel sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Die vielen geheimen Kungeleien bei Grundstücks-Geschäften erfahren wir Bürger doch gar nicht. Die vielbeschworene Transparenz findet nicht statt. Angeblich haben wir hochqualifiziertes Personal in Verwaltung und Politik. Bei solchen jahrelangen "Leistungen" der Verantwortlichen stellt sich die Frage: Sind diese ihren Aufgaben gewachsen oder können sie es wirklich nicht? Jedenfalls werden auch beim größten Versagen nicht die Entscheider, sondern die Bürger zur Kasse gebeten. Allein das Chinon-Center kostet uns Hofheimer jedes Jahr eine halbe Million Euro.

Vor der Bürgermeisterwahl sollte den Wählern reiner Wein über die bisherigen Kosten eingeschenkt und die "Geheimverträge" in wesentlichen Teilen veröffentlicht werden. Ob einer der Kandidaten für diese Forderung eintritt?!! Es wäre toll, wenn Hofem endlich nicht mehr Schlofem bleibt und das auch bei der nächsten Wahl zum Ausdruck kommt.

Ingrid Schulz,

Hofheim

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse