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Wasserknappheit: Was die Kelkheimer jetzt NICHT tun sollten

In zwei Kelkheimer Ortsteilen herrscht akute Wasserknappheit. Die Stadt hat eine Notversorgung eingerichtet - und fordert die Bürger auf, ihren Verbrauch auf das Nötigste zu reduzieren. Was heißt das genau?
Foto: dpa Foto: Patrick Pleul (dpa-Zentralbild) Foto: dpa
Kelkheim. 

In den Kelkheimer Stadtteilen Ruppertshain und Eppenhain herrscht seit dem Wochenende akute Wasserknappheit. Der Wasserstand in den Brunnen ist drastisch abgesackt. Die Stadt hatte die Einwohner der beiden Stadtteile - insgesamt circa 3.400 Menschen - deshalb am Sonntag gebeten, ihren Wasserverbrauch bis auf weiteres auf das Nötigste zu beschränken.

Offenbar sind viele Bewohner dem Aufruf gefolgt. "Der Wasserverbrauch ist noch am Sonntag deutlich zurückgegangen", sagt Stadtsprecherin Christine Michels am Montagmorgen auf Nachfrage. "Wenn die Bürger weiter sparsam mit dem Wasser umgehen, dann klappt das."

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Garten nicht wässern, Auto nicht waschen

Seit Sonntagabend ist eine Not-Wasserleitung eingerichtet. In der Nacht zum Montag wurde ein Hochbehälter gefüllt. Damit ist die Grundversorgung gesichert. Aber das Wasser ist weiter knapp.

Deshalb sollen die Bewohner der beiden Stadtteile weiter sparsam mit dem Trinkwasser umgehen. Konkret heißt das: Sie sollen bis auf weiteres ihre Gärten nicht wässern, Autos nicht waschen und keine Pools befüllen - unter anderem.

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"Ich glaube, wenn man sein eigenes Verhalten mit gesundem Menschenverstand hinterfragt, dann findet man Sparpotenziale", sagt Christine Michel. Zu einem bewussten Umgang mit Trinkwasser gehöre etwa auch, dass man sich nur kurz abdusche und beim Zähneputzen den Wasserhahn zudrehe.

Ruppertshain und Eppenhain waren lange selbstständig und haben bis heute eigene Brunnen. Da Eppenhain und das obere Ruppertshain vergleichsweise hoch liegen, kann es hier schneller zu Wasserknappheit kommen als andernorts.

cb

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