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Minifeuerwehr: Wasser marsch!

Tatütata, die „Löschfüchse“ sind da: Bei der Premieren-Übung auf dem Erdbeerfest kümmerte sich der Feuerwehr-Nachwuchs um einen Verkehrsunfall und zwei brennende Autos.
Milan und Papa Mithat Anliacik haben Spaß beim Löschen. Foto: Maik Reuß Milan und Papa Mithat Anliacik haben Spaß beim Löschen.
Neuenhain. 

Es war ein rundum gelungener Rahmen für die jüngste Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Neuenhain, um sich erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren: Am vergangenen Sonntag hatte die Minifeuerwehr bei strahlendem Sonnenschein ihren ersten großen Auftritt während des traditionellen Erdbeerfestes. Seit Ende April besteht die Nachwuchsgruppe, genannt „Löschfüchse“, und zählt bereits jetzt schon 17 Mitglieder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren.

„Überrascht über den guten Zulauf waren wir nicht“, erklärt der Vereinsvorsitzende Marco Müssig. „Wir haben zwar nicht so viele Anmeldungen erwartet, insgeheim aber natürlich darauf gehofft.“ Schließlich habe man durch den Austausch mit den Wehren der anderen Ortsteile Erfahrungswerte vorliegen gehabt. „Altenhain hat da echte Pionierarbeit geleistet und auch Bad Soden hatte großen Zulauf“, ergänzt Stefan Keitsch. Es gäbe sogar noch Kapazitäten für weiteren Zuwachs bei den Bambini der Brandlöscher, so der Stellvertretende Wehrführer.

Spaß am Ehrenamt

Mit einer Mischung aus Spaß und Spiel sowie Brandschutzerziehung sollen die Kinder für das Ehrenamt begeistert werden. Dazu treffen sich die „Löschfüchse“ jeden Montag für anderthalb Stunden auf der Feuerwehrwache an der Kronthaler Straße. Was die Jungs und Mädchen dort bereits lernen konnten, durften sie auf dem Erdbeerfest bei einer Übung demonstrieren. Unterstützt durch die „Großen“ kümmerten sich die „Kleinen“ um einen simulierten Verkehrsunfall mit zwei brennenden Fahrzeugen. „Dafür bekamen wir zwei alte Seifenkisten gestiftet“, verrät Müssig. Extra zu diesem Anlass bekamen die Junioren auch einen einheitlichen Dress spendiert. Die von der Stadt versprochenen Overalls und Helme sollen demnächst folgen.

Brennende Hütte

Neben der Minifeuerwehr gab auch der Einsatztrupp, unterstützt durch die Jugendfeuerwehr, eine kleine Kostprobe seines Könnens. Mit zwei Schläuchen rückte man einer brennenden Hütte aus Pappe und alten Europaletten zu Leibe. Das Löschen ging dabei gewohnt schnell von der Hand – nur mit dem Entzünden des Feuers wollte es zunächst nicht so recht klappen. „Feuer legen ist nicht so unser Ding“, nahm es Marco Müssig mit Humor.

Schlussendlich gelang das Manöver dann doch und auch der Rest des Tages war ein voller Erfolg. Eine zentrale Rolle spielte dabei natürlich der traditionelle Erdbeerkuchen im XXL-Format. Drei große Bleche mit den Maßen zwei mal ein Meter füllten zehn Helferinnen mit insgesamt 60 Kilogramm Erdbeeren. „Und wir haben sogar ziemlich Gute aus der Gegend bekommen“, so Müssig. „Und das trotz der vielen Unwetter zuletzt.“ Beweis für die Qualität war der Zuspruch der Gäste: Obwohl man sich im Vergleich zum letzten Erdbeerfest nochmals steigerte, waren die rund 450 Stück Kuchen in Windeseile an den Mann gebracht. Auch die „Löschfüchse“ ließen es sich schmecken. Wer Interesse an der Minifeuerwehr bekommen hat, der erhält unter der Telefonnummer (0 61 96) 6 52 67 41 oder per Nachricht an die E-Mail-Adresse minifeuerwehr@miniloescher.de weitere Infos.

(rk)
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