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Sperrung wegen Arbeiten: Zentrale Kreuzung in Eschborn: „Kwengelei“ und Verunsicherung

Seit gestern sind zwei zentrale Kreuzungen im Stadtgebiet für den Verkehr gesperrt. Nicht jeder hat’s mitbekommen. Größere Probleme hat der Beginn der Arbeiten, soweit bisher bekannt, aber nicht verursacht.
Rotweiße Barrieren blockieren die Weiterfahrt. Autofahrer müssen nach links auf die Landesstraße ausweichen. Die Rapp-Kreuzung ist nun Baustelle. Foto: Knapp Rotweiße Barrieren blockieren die Weiterfahrt. Autofahrer müssen nach links auf die Landesstraße ausweichen. Die Rapp-Kreuzung ist nun Baustelle.
Eschborn. 

Natürlich gab es irritierte Gesichter. Die Stadt Eschborn hatte zwar ausführlich informiert – über eine Bürgerversammlung, mit Faltblättern und auf ihrer Internetseite. Viele Leute haben dies sicher wahrgenommen; mancher hat aber doch wieder vergessen, dass es jetzt losgeht. Auswärtige Autofahrer wussten zumeist nicht, dass gestern der Startschuss fiel zu zwei aufwendigen Vorhaben – zum Umbau der Rapp-Kreuzung und der Einmündung der Hamburger in die Sossenheimer Straße zu Verkehrskreiseln.

Kaum zu übersehen waren die Schilder, die auf die Straßensperrungen hinwiesen – trotzdem wurden sie von einigen Autofahrern ignoriert. So ging es einigen Leuten wie jener Dame, die sich plötzlich an der Rapp-Kreuzung wiederfand, sich erstaunt umschaute und dem Kreisblatt-Fotografen erklärte, unlängst habe hier alles noch ganz anders ausgesehen.

Hier ist Schluss: Wer auf der Sossenheimer Straße Richtung Eschborner Stadtmitte fahren will, kommt hier nicht mehr weiter. Bild-Zoom Foto: Knapp
Hier ist Schluss: Wer auf der Sossenheimer Straße Richtung Eschborner Stadtmitte fahren will, kommt hier nicht mehr weiter.

Die Dame wird ihren Weg noch gefunden haben. Auch die meisten anderen Autofahrer sind offenbar mit den Sperrungen ganz gut zurechtgekommen. Von irgendwelchen auffälligen Störungen wussten gestern weder die Stadt noch die Polizei zu berichten. Einzig einige Betonlaster steckten fest, die auf dem Weg zu einer anderen Baustelle waren und mit den Ausweichrouten nicht zurechtkamen.

Bewohner und Pendler haben noch ausreichend Zeit auszuprobieren, wie sie sich mit den Behinderungen arrangieren: Es wird noch eine ganze Weile gebaut. Der Verkehrskreisel an der Einmündung der Hamburger Straße soll Ende August fertig sein, an der sogenannten Rapp-Kreuzung dauert es noch bis Mitte Oktober. Einbezogen in die Bauarbeiten sind auch der Parkplatz in der Götzenstraße und die Einmündung der Schwalbacher Straße in die Hauptstraße. Ganz allgemein verspricht sich die Stadt vor allem einen besseren Verkehrsfluss an den Knotenpunkten. Der Bereich der Rapp-Kreuzung soll außerdem städtebaulich erheblich aufgewertet werden. Die angegebenen Bauzeiten sind nur einzuhalten, wenn keine unvorhergesehenen Probleme auftreten.

In den sozialen Netzwerken wird angesichts möglicher Verkehrsbehinderungen zu Gelassenheit aufgefordert. Amüsant war die – orthographisch fehlerhafte – Antwort auf einen Twitterer, der sich wunderte, dass er auf dem Weg nach Eschborn über Frankfurt fahren musste: „Millionengehalt in Eschborn abgreifen, aber über den Verkehr kwengeln.“

(bt)
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