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Tierpark in Hattersheim: Zwei Esel als direkte Nachbarn

Die ZING-Reporter der Klasse 4c der Theodor-Heuss-Schule in Bad Soden haben mit ihrer Lehrerin Katrin Heukäufer den Tierpark Hattersheim besucht und berichten hier darüber.
Klaus-Dieter Simon leitet den Tierpark. Bilder > Klaus-Dieter Simon leitet den Tierpark.
Hattersheim/Bad Soden. 

Am Rande eines Wohngebiets befindet sich seit etwa 40 Jahren der Tierpark mit seinen 200 Bewohnern – 40 verschiedenen Tierarten. Lautstark begrüßt werden Besucher von den beiden Eseln Stella und Lotte. Ziegen, Schafe, Enten, Gänse und Truthähne bewegen sich frei auf dem knapp zwei Fußballfelder großen Gelände. Es ist eine schöne und friedliche Atmosphäre. Klaus-Dieter Simon ist der Erste Vorsitzende des Fördervereins des Tierparks Hattersheim. Der Förderverein wurde von besonders tierlieben Hattersheimern gegründet. Damals kümmerte sich einzig und allein die Stadt Hattersheim um den Park. Als es der Stadt finanziell schlechter ging, drohte die Schließung des Tierparks.

Jetzt ist es so, dass die Stadt weiterhin den Tierpark mit seinem Gelände hat, der Förderverein muss also nichts pachten. Aber er kümmert sich darum, den Tierpark zu finanzieren. Finanziert wird der Park durch die Beiträge der 200 Vereins-Mitglieder und durch Sach- und Geldspenden. Außerdem gibt es Geld von den Unterstützern, die ihre Werbung an dem Zaun des Tierparks angebracht haben.

Freiwillige Helfer füttern und pflegen die Tiere täglich. Simon, der als Feuerwehrmann arbeitet und den Park ehrenamtlich leitet, stellt dar, dass die Kosten für den Unterhalt der Tiere im Jahr bei 15 000 Euro liegen. Dazu gehören auch Tierarztkosten. Manche Tierärzte sind aber besonders nett und behandeln die Tiere kostenlos.

Auf die Frage nach seinem Lieblingstier lächelt Simon und sagt: „Mein Lieblingstier ist unser Goldfasan!“ Stolz berichtet er auch noch von einem Lamm, das im vergangenen Jahr geboren wurde, und vom ältesten Tier im Gehege, dem 18 Jahre alten Ziegenbock.

Werbung machen möchte Simon für die Tierpatenschaften, die man jahresweise übernehmen kann: „Das ist eine tolle Gelegenheit für Menschen, die zu Hause kein eigenes Tier haben können.“ Dann verrät Simon noch, wie er zu seinem Ehrenamt als Tierparkleiter kam: „Seit drei Jahren bin ich Leiter des Tierparks, da es kein anderer machen wollte.“ Die ZING-Reporter finden schön, dass es Menschen wie ihn gibt, die sich einsetzen, da sonst all die Tiere kein Zuhause mehr hätten!

Ahmet Osmanov, Ye In Kim, Richard Schwarz, Nicole Lucero, Gabriela Gemanaru und
Robin Bansleben

 

Patenschaft für 10 Euro

Zum Glück stehen Lotte und Stella nicht obdachlos auf der Straße, die beiden Esel können im Tierpark Hattersheim bleiben. Lange war dies nicht sicher.

clearing
Immer einen Ausflug wert

Der Tierpark ist ein lohnendes Ausflugsziel. Auf dem Gelände zwischen dem Schwarzbach und dem Glockenwiesenweg findet man in zwei großen Gehegen Esel und Schafe, Kaninchen, Ziegen und viele verschiedene Vogelarten.

clearing

 

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