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St. Jakobus: Der Kreativtreff probiert beim Treffen neue Rezepte mit dem Herbstgemüse aus

Kürbissuppe? Ist in der heimischen Küche kaum noch etwas Besonderes. Da geht mehr. Der Kreativtreff von St. Jakobus hat das am Mittwochabend bewiesen.
Ursula Pfeffer (rechts) hat das Treffen organisiert und die meisten Zutaten besorgt. Foto: RBEUTEL PRM Ursula Pfeffer (rechts) hat das Treffen organisiert und die meisten Zutaten besorgt.
NAUHEIM. 

Die Themen beim Kreativtreff der katholischen Kirchengemeinde sind vielfältig. Mal werden Pfarrer mit einer selbst hergestellten Creme optisch verjüngt, ein anderes Mal hübsche Arrangements aus Servietten gefaltet. Nun kümmerten sich die Einfallsreichen um Leib und Magen, nachdem Ursula Pfeffer zahlreiche Positionen auf ihrem Einkaufszettel abgehakt hatte.

Elisabeth Gulla brutzelt schon mal den Salbei an. Bild-Zoom Foto: RBEUTEL PRM
Elisabeth Gulla brutzelt schon mal den Salbei an.

Ein Dutzend Frauen treffen sich im Kolpingraum des katholischen Pfarrzentrums. Ursula Pfeffer hat den Abend organisiert. „Die Gruppengröße passt“, sagt sie, denn viel mehr fänden in der angrenzenden Küche gar keinen Platz. Längst stehen die Zutaten und mehrere Hokkaido-Kürbisse auf einem Beistelltisch.

Geballte Kocherfahrung

Neugierig blicken die Teilnehmerinnen auf das Sammelsurium. Die ersten schnappen sich ein Rezeptblatt und informieren sich geschwind, was sie heute Abend machen werden. Es sind durchweg Frauen mit reichlich Kocherfahrung.

So wie die Organisatorin. „Ich probiere gerne mal neue Sachen aus“, sagt Pfeffer. Drei Kinder haben sie und ihr Mann großgezogen. Da sei es normal gewesen, dass sie regelmäßig Essen koche, bisweilen auch zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Und oft auch abwechslungsreich, weil Geschmäcker eben verschieden sind.

Bei Kürbissen und Küche denke jeder immer gleich an Kürbissuppe, erklärt sie ihre Initiative, ihrem Credo zu folgen und auch beim Kreativtreff mal etwas Neues anzubieten. Sie schnappte sich das Buch „Kürbis – Neue Lieblingsrezepte“ und musste nicht lange blättern. Schon hatte sie zwei Gerichte. Nicht zu aufwendig, aber doch verlockend sollte das gemeinsame Abendessen werden.

Auf der Speisekarte stehen zwei kleinere Mahlzeiten. Spinatravioli mit Kürbis-Salbeisauce und ein Kürbissalat mit Kichererbsen. Ohne große Debatten verteilen sich die Frauen in zwei Lager, „eine Ravioli- und eine Salatgruppe“, wie es heißt.

Koordinierte Arbeit

Zunächst werden die Kürbisse geschnitten. Pfeffer entschied sich für Hokkaidokürbisse, weil die nicht geschält werden müssten. Das herbstlich so anmutende Orange wird flugs zerkleinert, was nicht ganz leicht fällt, denn die Messer in der Pfarrheimküche scheinen nicht mehr sonderlich scharf zu sein. Derweil werden Olivenöl erhitzt und Salbeiblätter hellgrün und knusprig angebraten. Die andere Gruppe rührt in einer weiteren Pfanne Kürbis und Öl, gewürzt mit Salz und Pfeffer, zu einer weichen Masse.

Zwiebeln, Balsamico-Essig, Pinienkerne für die Sauce über den Ravioli; Pistazien, Kichererbsen, ein bisschen Babyspinat, Fetakäse, Schnittlauch und Knoblauch für den Salat kommen hinzu. Hier gibt es noch ein bisschen Butter und Gemüsebrühe, dort Olivenöl und Weißweinessig. Fleisch? Nicht nötig bei diesen Vitaminbomben.

Zügig soll alles fertig werden, haben sich die Frauen vorgenommen. Sie kalkulieren für ihr kreatives Kochstudio etwa anderthalb Stunden ein. Schließlich wollen sie ihre Gerichte noch genießen und doch wieder rechtzeitig zu Hause sein.

Praktisch, denn womöglich hat sich die eine oder andere vorgenommen, noch einen Einkaufszettel für den nächsten Tag zu schreiben. Vielleicht landen die Zutaten für das eine oder andere leckere Kürbisgericht darauf.

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