Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Weihnachtsmarkt: Der Nikolaus kommt nur noch Samstag

Einige kleine Änderungen sollen den Königstädter Weihnachtsmarkt besser machen. Dabei geht es auch um die Sicherheit.
Der Nikolaus kommt beim Königstädter Weihnachtsmarkt nur noch am Samstag. Foto: SUsanne Rapp Der Nikolaus kommt beim Königstädter Weihnachtsmarkt nur noch am Samstag.
Königstädten. 

Wenn die Bevölkerung am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Dezember, den Weihnachtsmarkt am Bismarckplatz besucht, wird sie die Holzbuden und die Bühne an ihren gewohnten Plätzen vorfinden. Der Dachverband der Kultur- und Sportvereine hatte zwar mit dem Gedanken gespielt, die Bühne an der Ludwig-Einsiedel-Straße mit den Ständen an der Eiche die Plätze tauschen zu lassen. Es bleibt aber alles beim Alten.

Die Nähe der Bühne zur Straße erwies sich im vergangenen Jahr beim Wechsel von zwei Gruppen mit vielen Kindern als Nachteil. „Die einen wollten rauf, die anderen wollten runter – und dann fuhren noch Autos mit 60 Sachen ohne Rücksicht lang“, beschrieb Vorsitzender Gösta Schöner bei der jüngsten Sitzung des Verbandes die Situation.

Sichtschutz oder Zaun

Stattdessen soll jetzt darauf geachtet werden, dass kein Chaos vor der Bühne entsteht. Große Gruppen werden nicht hintereinander auftreten. Außerdem soll wegen der Sicherheit ein Zaun oder ein Sichtschutz an der Straße aufgebaut werden.

Vor der Bühne werden in diesem Jahr erstmal sechs bis zehn Bierzeltgarnituren aufgestellt, informierte Schöner. Denn es sei beobachtet worden, dass sich viele ältere Leute nicht mehr so lange auf den Beinen halten können. Allerdings wurde aus dem Kreis der 20 Anwesenden auch Bedenken geäußert, dass sich bei den niedrigen Temperaturen niemand auf die Bänke setzen werde.

Kritik gab es hinsichtlich der Beteiligung des Königstädter Geleeteams und der Königstädter Kleinkunst. Die ursprüngliche Idee, den Weihnachtsmarkt mit Vereinen zu veranstalten, verwässere immer mehr. Zumal wie bei anderen Vereinen auch Gelee im Angebot stünde.

Kunsthandwerk solle aber auf dem Weihnachtsmarkt in Königstädten durchaus präsent sein, wurde dem entgegengehalten. Die Standgebühr der privaten Teilnehmer sei außerdem doppelt so hoch wie die der Vereine.

Kritik wurde zudem laut, weil einige Vereine ihre Stände sonntags schon vor dem offiziellen Ende um 20 Uhr abbauen. Die Freiwillige Feuerwehr baue beispielsweise das Kaffee- und Kuchenzelt vorzeitig ab. Es entstünde eine große Unruhe auf dem Platz, wenn Hütten- und Zeltutensilien herumliegen und bereits Kleinbusse vorfahren.

Viele Gäste trudeln erst bei Einbruch der Dämmerung ein. Es herrsche keine schöne Atmosphäre, wenn einige Vereine um diese Zeit schon Buden schließen und abbauen. Die Feuerwehr entschuldigte den vorzeitigen Abbau des Kaffee- und Kuchenzeltes mit dem großen Aufwand und den Helfern, die eben zu dieser Zeit zur Verfügung stünden. Sie wolle das Problem aber angehen.

Mehr Besucher

Die Vereine schließen ihre Buden unter anderem vorzeitig, weil sie bereits ausverkauft sind. Durch die Besiedlung des Blauen Sees hat sich die Besucherfrequenz erhöht. Dies müsse den Vereinen inzwischen aufgefallen sein, die deshalb ihre Vorräte an Speisen- und Getränken erhöhen könnten, lautete ein Vorschlag.

Der Nikolaus wird aus terminlichen Gründen nur noch am Samstag und nicht mehr am Sonntag auf der Bühne den Kindern ihr Tütchen geben. Die Kinder, die am Sonntag beim Programm mitwirken, werden aber in jedem Fall ihr Geschenk erhalten, versicherte Schöner.

Das Programm und die Teilnehmer stünden noch nicht abschließen fest, so der Vorsitzende. Zehn Teilnehmer haben sich bisher angemeldet.

Zur Startseite Mehr aus Rüsselsheim

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse