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Haushaltsplan: Grüne fordern Modernisierung der Sportplätze

Die Diskussionen und Auseinandersetzungen zum kürzlich eingebrachten städtischen Haushalt stehen noch aus. Derzeit beschäftigen sich die Ausschüsse mit unterschiedlichen Anträgen.
Der Hartplatz von Germania Gustavsburg ist nicht mehr zeitgemäß. Geht es nach den Grünen, soll er modernisiert werden. Der Hartplatz von Germania Gustavsburg ist nicht mehr zeitgemäß. Geht es nach den Grünen, soll er modernisiert werden.
GINSHEIM-GUSTAVSBURG. 

Die Grünen fordern, dass die Sportanlagen in Gustavsburg modernisiert werden. Die Fraktion nennt als Beispiel den Hartplatz, mit dem überwiegend die Jugend des Fußballvereins FC Germania vorlieb nehmen muss. Auch der Rollsportverein müsse von einer Modernisierung profitieren, außerdem der Turnverein mit seiner Leichtathletikabteilung.

Die Grünen fordern jetzt ein Konzept, das sich über fünf Jahre erstreckt. Gleichzeitig müssten aber kurzfristige Maßnahmen umgesetzt werden, um beispielsweise wenigstens die Trainingsbedingungen zu verbessern. Gute Idee, aber wie soll es bezahlt werden, lautete die überwiegende Reaktion bei den übrigen Fraktionen. Auch Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) verwies auf die vielen Projekte, die derzeit geprüft werden, darunter ein möglicher Neubau des Gustavsburger Feuerwehrhauses.

Die Grünen halten zudem an ihrer alten Forderung nach einem Fahrradverleihsystem für Ginsheim-Gustavsburg fest. Nach Auskünften von Bürgermeister Puttnins-von Trotha sei von den Nahversorgern des Öffentlichen Personennahverkehrs ein Pilotprojekt in der Mainspitz-Region geplant. Dazu wollen sich die Fraktionen erst noch beraten.

Eingehender beraten

Die SPD setzt sich für einen Sportplatz für die Ginsheimer Albert-Schweitzer-Schule ein. Eine solche Anlage sei nach der längst abgeschlossenen endgültigen Verlagerung des Sportplatzes um so wichtiger geworden. Zu dem zugehörigen Antrag wollen sich die Fraktionen ebenfalls erst einmal eingehender beraten.

Die Sozialdemokraten hätten zudem gerne für jeden Stadtteil einen öffentlich zugänglichen Bewegungsparcours. Dafür sollen insgesamt 80 000 Euro im Haushalt 2018 eingestellt werden. Um die Summe letztlich aufzubringen, soll bei Sponsoren um Unterstützung gebeten werden. Bei den Fraktionen sind mit Blick auf die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 14. Dezember, keine Widerstände zu erwarten. Auf Antrag von CDU, Freien Wählern und FDP soll die Förderung des Vereins Lese-Eulen von 4300 auf 5000 Euro angehoben werden. Auch dabei ist kein Widerstand zu erwarten.

Zur Kenntnis gab der Magistrat, dass die Caritas im kommenden Jahr die Sozialbetreuung der Asylbewerber und Flüchtlinge in Ginsheim-Gustavsburg übernimmt. Der Vertrag ist zunächst bis 31. Dezember 2018 befristet. Die Kosten für die Sozialberatung durch die Caritas belaufen sich auf 81 000 Euro jährlich pro Vollzeitstelle. In Ginsheim-Gustavsburg seien derzeit zwei Personen mit 1,5 Stellen bei der Caritas beschäftigt. Die Kosten betragen also 121 500 Euro im Jahr. Die Zuwendung vom Kreis belaufe sich auf 196 735 Euro. Der Differenzbetrag diene zur Abdeckung bereits entstandener Kosten der Kommune.

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