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Oberbürgermeister: Udo Bausch wird offiziell in sein neues Amt eingeführt

Von Rund zwei Monate nach der entscheidenden Stichwahl ist der parteilose Udo Bausch gestern Abend im großen Saal des Rathauses offiziell ins Amt eingeführt worden. Dabei spielten Türen und Schlüssel eine große Rolle – zumindest im übertragenen Sinn.
Der Wechsel im Rathaus rückt näher: Udo Bausch, designierter OB, hat im Beisein des Noch-Amtsinhabers Patrick Burghardt und des Stadtverordnetenvorstehers Jens Grode die Ernennungsurkunde erhalten. Der Wechsel im Rathaus rückt näher: Udo Bausch, designierter OB, hat im Beisein des Noch-Amtsinhabers Patrick Burghardt und des Stadtverordnetenvorstehers Jens Grode die Ernennungsurkunde erhalten.
Rüsselsheim. 

„Ich bin begeistert.“ Mit diesen Worten eröffnete Udo Bausch (parteilos) seine Rede, nachdem er den Eid auf das Grundgesetz und die hessische Verfassung geleistet hatte. Begeistert sei er von der großen Zahl der Gäste, die zu seiner Amtseinführung im Ratssaal gekommen sind. Das zeige, wie viel Potenzial in Rüsselsheim stecke und wie groß das Interesse an der Stadt sei. „15 000 Mitarbeiter bei Opel, 129 vertretene Nationen, 9100 Schüler und mehr als 3200 Studenten – das sind phantastische Zahlen“, sagte er.

Die Ernennungsurkunde hatte Bausch vom Noch-Amtsinhaber Patrick Burghardt (CDU) überreicht bekommen. „Mit Handschlag“, betonte Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode (SPD). Das sei schließlich Vorschrift.

Grode dankte Burghardt ausdrücklich, und die Zuhörer spendeten dem scheidenden OB langanhaltenden Applaus. Rund 300 Gäste waren zur Amtseinführung gekommen, unter ihnen nicht nur die Stadtverordneten, viele Politiker und Geschäftsführer stadteigener Betriebe, sondern auch zahlreiche Bürger.

Der Staffelstab werde nun weitergegeben, sagte Grode. Doch eigentlich sei der Stab mehr ein Schlüssel, der Türen öffnen kann. „Manche Tür ist schwer, manche klemmt“, prophezeite er. Und dahinter könnten sich Wege verbergen, die nicht einfach sind. „Sie werden Hilfe brauchen.“

Hilfe wurde Bausch, der die Amtsgeschäfte am 1. Januar übernimmt, von vielen Seiten zugesagt. Die Landtagsabgeordnete Kerstin Geis (SPD) will Bausch die Tür nach Wiesbaden, der neue Bundestagabgeordnete Stefan Sauer (CDU), zuvor Bürgermeister der Nachbarstadt Groß-Gerau, möchte ihm sogar das „Tor nach Berlin“ öffnen.

Landrat Thomas Will (SPD) der sich wie viele andere Grußredner ausdrücklich beim scheidenden Oberbürgermeister Burghardt für gute und faire Zusammenarbeit bedankte, sicherte dem künftigen Amtsinhaber die Unterstützung des Kreises Groß-Gerau zu. „Auch die Bürgermeisterkollegen stehen an Deiner Seite“, sagte er. Peter Kreuzer vom Rüsselsheimer Sportbund versprach Udo Bausch die Hilfe der Sportvereine: „Wir stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.“

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