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Entwurf: Viele Fenster, kurze Wege: Pläne für neue Humboldt-Schule

Die neue Alexander-von-Humboldt-Schule nimmt Gestalt an. Architekten präsentierten nun einen ersten Entwurfsplan.
So könnte sie aussehen, die neue Alexander-von-Humboldt-Schule. Grafik: Kresings So könnte sie aussehen, die neue Alexander-von-Humboldt-Schule. Grafik: Kresings
Rüsselsheim. 

Nicht nur bei der Sophie-Opel-Schule geht es voran, große Schritte Richtung Zukunft macht auch die neue Alexander-von-Humboldt-Schule. Rund 34,6 Millionen Euro wird die Errichtung der siebenzügigen Schule kosten. Von Herbst 2018 an bis ins Jahr 2022 wird an der Schule gebaut und saniert.

Die mit der Planung beauftragten Architekten stellten nun einen Entwurf der Schule vor, und dieser stieß bei einem Großteil der Stadtpolitiker auf Anerkennung. Dem in einem Zeitraum von rund zwei Jahren ausgetüftelten Plan ist beispielsweise zu entnehmen, dass etwa dank einer umlaufenden Galerie in den beiden Obergeschossen eine barrierefreie Erschließung aller Klassenräume hergestellt wird, dazu gibt es viel Licht und großzügige Sichtbeziehungen innerhalb des Gebäudes. „Zur besseren Orientierung“, sagte Architekt Kilian Kresing. „Um den Schülern und Lehrern möglichst kurze Wege zu ermöglichen, ist das Bestandsgebäude und der Ergänzungsneubau erdgeschossig über drei geplante Verbindungswege verbunden“, hieß es in der Präsentation.

Lob gab es von den Mitgliedern des Bauausschusses für die Verbindung von alten und neuen Gebäuden. „Wir stehen zu diesem Plan“, hieß es aus der SPD. „Die Schule wird weiterentwickelt, Alt- und Neubau werden gut vernetzt.“

Karl-Heinz Schneckenberger (Linke/Liste Solidarität) stellte die Frage in den Raum, weshalb drei statt zwei Treppenhäuser notwendig seien. „Hätten zwei nicht auch ausgereicht?“, fragte er. Kresing erwiderte, dass die Schüler so schneller und ohne große Umstände die Ebenen wechseln könnten. Dies sei zwar etwas teurer, würde aber dem Raumprogramm und den Vorgaben zur vollständigen Barrierefreiheit entsprechen.

Während der Sanierung wird das Bestandsgebäude nicht für den Schulbetrieb nutzbar sein. Deshalb arbeitet die Stadt Zwischenlösungen aus – voraussichtlich werden zwölf Pavillons aufgestellt, um die Schüler während des Baus unterrichten zu können. Diese Interimsmaßnahmen sind nicht in den Baukosten enthalten. Hierfür werden weitere 1,6 Millionen Euro veranschlagt. cp

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