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Oktoberfeste im Umland: Warum nach München?!

Dirndl, Lederhosen, Brezn und eine zünftige Mass – längst hat es das bekannteste Volksfest der Welt auch in die hiesigen Gefilde geschafft. Warum das so ist und was die Faszination Oktoberfest ausmacht? Wir haben mit einer Organisatorin der Gemeinde Bischofsheim gesprochen und waren selbst beim Original in München.
Roswitha Schäfer beim letztjährigen Oktoberfest im Bürgerhaus am Ausschank. Roswitha Schäfer beim letztjährigen Oktoberfest im Bürgerhaus am Ausschank.
BISCHOFSHEIM. 

Was macht die Faszination Oktoberfest bei uns in der Region aus? Allein an diesem und dem kommenden Wochenende finden an der Mainspitze und im Umland viele Oktoberfeste statt. Eines der zünftigen Feste veranstaltet die Gemeinde Bischofsheim am Samstag, 21. Oktober, ab 15 Uhr im Bürgerhaus für Senioren.

Zeit für einen Wechsel

Roswitha Schäfer organisiert das Oktoberfest seit vielen Jahren. „Bis vor etwa drei Jahren haben wir das Fest Bockbieranstich genannt“, erzählt die Mitarbeiterin der Abteilung Bauen, Soziales, Kultur der Gemeinde. „Dann dachten wir jedoch, es ist Zeit für einen Wechsel. Wir wollten von dem doch schweren dunklen Bier auf ein leichteres Helles wechseln. Gleichzeit haben wir bemerkt, wie sehr das Oktoberfest im Trend ist.“

Unter der damaligen Bürgermeisterin Ulrike Steinbach (SPD) kam es zum ersten „zünftigen Fassanstich mit einem lauten O’zapft is“, erinnert sich Roswitha Schäfer lachend. Steinbach habe damals, wie auch später, ein traditionelles Dirndl getragen. Die meisten Mitarbeiter (die Herren in Lederhosen), die bei dem Event halfen, hätten es der Verwaltungschefin gleichgetan.

„Bereits das erste Oktoberfest war ein voller Erfolg. Mehr als 300 Besucher kamen in das Bürgerhaus. Viele von ihnen trugen Tracht. Zudem haben wir das Bürgerhaus stilecht geschmückt und, auch die Musik war bayerisch. Das Gesamtpaket Oktoberfest ist in Bischofsheim in den vergangenen Jahren einfach super angekommen. Die Stimmung ist immer bombig. Die Menschen scheinen das hier einfach zu lieben“, sagt Roswitha Schäfer.

Schippe drauf legen

In diesem Jahr lege die Gemeinde Bischofsheim bei ihrem Oktoberfest in zwei Wochen „noch einmal eine Schippe drauf“, kündigt Schäfer an. Das Oktoberfest werde von vormals mittwochs auf samstags verlegt. „Dabei soll es dann in Zukunft auch bleiben. Wir finden das Fest passt besser zu einem Wochenende, denn dann haben noch mehr Menschen die Gelegenheit, daran teilzunehmen“, so die Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung.

Zudem werde es mit den Kasteler Musikanten eine neue hochkarätige Musik-Kombo geben, die den bayerischen Touch noch mehr unterstütze. Der Einzige Unterschied zu den Wiesn sei, so Schäfer, dass die Besucher bloß 0,4-Liter-Biergläser bekämen. Ansonsten gebe es auch Weißwurst und Brezen. Sie selbst freue sich sehr auf das kommende Oktoberfest in Bischofsheim. „Beim Original in München war ich noch nicht. Und da es hier so toll ist, muss ich dort auch nicht unbedingt hin“, stellt Roswitha Schäfer fest.

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